Red Bull

Formel 1: Die besten Bilder aus Baku

Formel 1: Honda mit neuem Motor

Marko: "Können den Motor mehr belasten"

Schon beim vierten Rennen des Jahres zündet Honda die erste Ausbaustufe des Motors. Helmut Marko bremst Erwartungen - Strafen drohen.
Verleiht Honda dem Red Bull damit endlich Flügel? Die Japaner bringen für die Powerstecke von Baku einen brandneuen Verbrennungsmotor mit, zünden damit schon im vierten Rennen der Saison ihr erstes großes Upgrade.
Einer der Gründe: Am Motor von Daniil Kvyat, vom anderen Honda-Team Toro Rosso, wurde zuletzt in China ein Problem bei der Qualitätskontrolle festgestellt. Für den gerade in Sachen Power und Motorbelastung anspruchsvollen Kurs in Baku, will Honda kein Risiko eingehen. Neben "verbesserter Standfestigkeit, Lebensdauer und Haltbarkeit", erhoffen sich die Japaner auch "einen leichten Performance-Vorteil".
Einen Quantensprung erwartet Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko aber nicht. Der Österreicher zu ABMS: "Die kolportierten 20 PS mehr stimmen nicht, es sind weniger. Aber wir können den Motor länger belasten, ohne dass wir Zuverlässigkeitsprobleme bekommen."

Helmut Marko dämpft die PS-Erwartungen etwas

Einen Haken hat das frühe Upgrade allerdings: Später im Jahr drohen den Red-Bull-Piloten Strafen, weil regulär nur drei Antriebseinheiten pro Saison eingesetzt werden dürfen. Beide Toro-Rosso-Fahrer haben diese Anzahl sogar schon jetzt in Baku erreicht - beim vierten von 21 Rennen!
Üblicherweise bringen die Teams ihre erste Ausbaustufe zum siebten Grand Prix des Jahres in Kanada mit. Honda tanzt durch das vorgezogene Upgrade aus der Reihe, wird im Sommer aber wohl trotzdem nachlegen. Marko zu ABMS: "Die nächste Ausbaustufe ist für Mitte des Jahres geplant." Heißt: Honda nimmt die Motorstrafen billigend in Kauf, um den Performance-Rückstand gegenüber der Konkurrenz im Eiltempo aufzuholen.
"Wenn wir am Ende des Jahres ein paar mehr Motoren verbraucht, dafür bei der Power aber die Lücke zu Mercedes und Ferrari geschlossen haben, bin ich absolut happy damit", erklärt auch Max Verstappen. Vor den Strafen hat der Holländer keine Angst: "Ich habe letztes Jahr schon gezeigt, dass man auch von hinten noch aufs Podium fahren kann, wie in Austin zum Beispiel. Das ist also kein großes Problem."
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Autoren: Frederik Hackbarth, Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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