Formel 1

Formel 1: Testfahrten in Barcelona 2018

Formel 1: Interview mit dem Schneemann

„Lewis drohte mir mit dem Föhn"

Er war der Superstar des dritten Testtages: Unser Formel-1-Reporter Ralf Bach hat exklusiv mit Karl Schneemann über Mercedes gesprochen. 
Er war der Superstar des dritten Testtages: Karl Schneemann, den Mercedes im Schneegestöber von Barcelona als Super-Vip-Gast präsentierte. ABMS hatte gestern schon die Möglichkeit, ein Exklusivinterview mit Herrn Schneemann zu führen.
Herr Schneemann, wie war Ihr erster Tag nach so langer Zeit im Formel-1-Fahrerlager?
Karl Schneemann: Ganz toll, ich habe jetzt noch Schneeflocken vor Rührung in den Augen. Plötzlich war ich einfach da. Die Mercedes-Leute sind so nett, ich durfte immer in der Nähe von Pascal Wehrlein sitzen, weil der so cool ist. 

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Karl machte keine gute Erfahrung mit Hamilton

Was ist Ihnen noch so aufgefallen?
Der Bottas taugt mir auch. Der kann mich, glaube ich, am besten verstehen. Der fühlt sich am wohlsten, wenn er bei 15 Grad Minus in seinen finnischen Wäldern herummarschiert. Ich hatte tolle Gespräche mit ihm. Da bin ich richtig aufgetaut.
Und der Hamilton?
Ja, der ist auch ein Netter. Aber ich muss seinen Humor erst noch verstehen. Er hat mir einmal mit einem Föhn gedroht, wenn ich nicht endlich aufhöre cooler zu sein als er selbst. Aber ich glaube er hat es nicht so gemeint....Und dann kam noch sein Roscoe und hat kurz das Bein gehoben. Aber er hat es sich dann doch noch anders überlegt und lieber den Stuhl genommen, auf dem früher immer Nico Rosberg saß.
Der Live-Ticker zu den Barcelona-Testfahrten: HIER

Bottas und Schneemann beim coolen Gespräch

War Toto auch da?
Ja. Toto, der ist auch ein ganz Lieber. Er hat mir gleich seine Erfolgsphilosophie erklärt. Eiskalt zu sein sei natürlich die DNA, die man braucht, um top of the top of the toppest zu sein. Natürlich sei Teamplaying, also mit dem Team spielen, extrem important – ihm fiel das deutsche Wort gerade nicht ein – aber man dürfe auch nicht immer nur an die anderen denken. Es war wirklich sehr lieb von ihm, mir zu erklären, wie er die Welt sieht und seine geheime Gedanken mit mir zu teilen. 
Fehlt nur noch Niki Lauda...
Ja, ich durfte ein Selfie mit ihm machen. Die Begegnung dauerte nur 20 Sekunden, aber sie muss ihm wirklich nahe gegangen sein. Jedenfalls räusperte er sich sehr oft. Dann bekam er einen Anruf und entschuldigte sich dafür, jetzt keine Zeit mehr zu haben. Komisch war nur, dass am anderen Ende keiner redete. Das konnte ich hören, weil er vor lauter Aufregung auf die Lautsprechertaste gekommen war...

Autor: Ralf Bach

Fotos: Mercedes/Twitter

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