Formel 1: Keine Strafe für Vettel
Vettel entschuldigt sich bei Hamilton

Der Automobilweltverband FIA lässt Milde walten. Sebastian Vettel kommt nach seinem Rempler in Baku mit einem blauen Auge davon.
Bild: Picture-Alliance
Der Automobilweltverband FIA hat heute entschieden, Sebastian Vettel nicht noch einmal zu bestrafen. Der Ferrari-Star kommt mit einer Verwarnung davon, musste die volle Verantwortung für den Crash aber auf sich nehmen und sich entschuldigen.
Außerdem wird der Deutsche einen Teil seiner Freizeit in "erzieherische Aktivitäten" im Rahmen der FIA-Nachwuchsformelserien und ein Meeting mit FIA-Kommissaren investieren. Von sämtlichen Aktionen der "FIA Road Safety" wird er bis Ende des Jahres ausgeschlossen.
"Hinsichtlich der Vorfälle von Baku würde ich mich gerne erklären", kommentierte Vettel anschließend auf seiner Homepage. "Während der Runde vor dem Restart wurde ich von Lewis überrascht und bin ihm ins Heck gefahren. Rückblickend glaube ich nicht, dass er schlechte Absichten hatte. Im Eifer des Gefechts habe ich dann überreagiert und möchte mich deshalb bei Lewis direkt und allen, die das Rennen gesehen haben, entschuldigen. Mir ist klar, dass ich kein gutes Beispiel abgegeben habe."
Vettel weiter: "Ich hatte keinerlei Intention Lewis zu irgendeinem Zeitpunkt in Gefahr zu bringen, aber ich verstehe, dass ich eine gefährliche Situation verursacht habe. Deshalb möchte ich mich auch bei der FIA entschuldigen. Ich akzeptiere und respektiere die Entscheidungen, die heute beim Treffen in Paris beschlossen wurden genauso wie die Strafe aus Baku. Ich liebe diesen Sport und bin entschlossen ihn so zu repräsentieren, dass ich als gutes Beispiel für zukünftige Generationen abgebe."
Vettel selbst war gemeinsam mit Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene in Paris anwesend. Nach einem gemeinsamen Studium sämtlicher Beweismittel mit FIA-Präsident Jean Todt, FIA-Vizepräsident Graham Stoker, FIA-Generalsekretär Peter Bayer und Formel-1-Rennchef Charlie Whiting sowie dessen Vize Laurent Mekies übernahm er die volle Verantwortung für den Rammstoß.

Wird Vettels Vergehen in Baku noch härter bestraft?
Die FIA stellte indes auch klar, dass jeder weitere Vorfall, in den Vettel involviert ist, ans internationale FIA-Gericht verwiesen werde. Damit fährt Vettel unter Bewährung.
Jetzt sind Sie gefragt: Hätten Sie Vettel eine weitere Strafe aufgebrummt? Oder ihn ebenfalls mit einer Verwarnung davonkommen lassen? Stimmen Sie ab.
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