Formel 1: Kolumbien
F1-Boss in Kolumbien: Kommt der Große Preis der Karibik?

Formel-1-Chef Stefano Domenicali hat Kolumbien besucht. Kommt der GP der Karibik?
Bild: Red Bull
Fährt die Formel 1 bald auch in der Karibik?
Die Königsklasse boomt in Amerika. 2023 gibt es allein drei GP in den USA, einen in Mexiko, einen in Brasilien. Wenn es nach Jaime Pumarejo geht, soll bald auch in Kolumbien gefahren werden.
Pumajero ist Bürgermeister der kolumbianischen Stadt Barranquilla und träumt von einem eigenen Formel-1-Rennen. Und: Unrealistisch scheint das nicht zu sein. Denn Formel-1-Chef Stefano Domenicali machte auf dem Weg von Mexiko nach Brasilien Zwischenstopp in dem Ort an der Nordküste Kolumbiens.

Fährt die Formel 1 bald auch in der Karibik?
Bild: Red Bull Content Pool
Pumajero bestätigt: „Wir können sagen, dass der Prozess sehr gut läuft.“ Eine endgültige Entscheidung stehe allerdings noch aus. Auch habe man sich noch nicht auf eine endgültige Streckenführung einigen können, obwohl Fotos zeigen, wie Domenicali eine Streckengrafik präsentiert wurde.
Dennoch stehen die Chancen auf einen Großen Preis der Karibik im Jahr 2024 nicht schlecht. Grund: Der anvisierte WM-Lauf in Südafrika ist bislang gescheitert. Das könnte den Weg für Kolumbien frei machen.
Bislang konnte das Land nur durch einen Fahrer glänzen: Ex-BMW-Williams- und McLaren-Star Juan-Pablo Montoya stammt ursprünglich aus dem Land in Südamerika. Mittlerweile kämpft sich sein Sohn Sebastian durch die Nachwuchsserien.
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