Formel 1: Kolumne über Max Verstappen
Von Schwächeanfall keine Spur

In Malaysia gab es Gerüchte über einen Schwächeanfall Max Verstappens. In seiner Kolumne ist Reporter Ralf Bach der Sache auf den Grund gegangen.
Bild: Picture-Alliance
- Ralf Bach
Im Qualifying war er auf Rang drei der erste Mercedes-Verfolger. Doch schon vorher ging es heiß her wegen Red-Bull-Youngster Max Verstappen (seit gestern 19). Eine holländische Zeitung hat vor dem Zeittraining eine große Story über einen angeblichen Schwächeanfalls ihres jugendlichen Helden veröffentlicht. Prompt wurde die Info meist ungeprüft übernommen und machte sogar vor Fernsehkommentatoren nicht halt.
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Liest oder hört man von einem Schwächeanfall, denkt man an ernsthafte gesundheitliche Probleme. Davon spürte man aber gar nichts beim jungen Holländer. Am Freitag telefonierte er nach seinem angeblichen Schwächeanfall stolz mit Red-Bull-Chef Dietrich Matezitsch, der ihm persönlich zu seinem Geburtstag gratulieren wollte.

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Was also wirklich passiert war: Verstappen stieg beim freien Training gestern einmal zu schnell aus dem Auto aus. "Dann wurde ihm kurz etwas schwindlig und er musste sich auf einen Stuhl setzen. Nach zwei Minuten fühlte er sich wieder normal und alles war gut. Von Schwächeanfall kann wirklich nicht die Rede sein", erklärte mir Helmut Marko den Vorfall.

P3 war für einen Schwächeanfall ganz schon schnell...
Kein Wunder also, dass Verstappen für das Rennen morgen extrem guter Dinge ist. "Die Long Runs am Freitag waren in der Tat sehr vielversprechend. Und ich mache mir auch keine Sorgen wegen des Starts, den ich in den letzten Rennen, besonders in Singapur, nie gut hinbekam. Das Team hat daran gearbeitet."
Hintergrund: In Singapur wollte Red Bull nach dem Qualifying eine Kupplungseinstellung ändern, doch die FIA hatte das verboten. In Malaysia aber sollte das Problem gelöst sein. Mit nur 0,6 Sekunden Rückstand auf Pole-Setter Lewis Hamilton und starken Zeiten im Freitagstraining rechnet sich Red Bull echte Siegchancen aus.
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