Formel 1: Kopfschutz für Fahrer
Ferrari testet Heiligenschein

Überraschung bei den Formel-1-Testfahrten in Barcelona: Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen drehte eine Runde mit dem für 2017 geplanten Cockpitschutz HALO.
Bild: Picture-Alliance
- ABMS
Da rieben sich viele Fans noch einmal die Augen, als Kimi Räikkönen (36) am Donnerstagmorgen mit einem Y-förmigen schwarzen Bügel über dem Cockpit seines Ferraris auf die Teststrecke von Barcelona ging. Das ist sie also, die neue Schutzvorrichtung für Fahrer gegen herumfliegende Teile: Der Heiligenschein, kurz HALO. Die Konstruktion ist fünf Zentimeter breit, besteht aus einem Stahlrohr und wiegt sechs Kilogramm.

HALO: Sieht so die Zukunft der Formel 1 aus?
Wie sehr das Thema aber die Meinungen der Fahrer und Fans spaltet, zeigt auch eine von Vizeweltmeister Nico Rosberg durchgeführte Umfrage. Der Mercedes-Star postete in den Sozialen Medien ein Foto vom neuen Konzept und fragte die Fans nach ihrer Meinung: 75 Prozent sprachen sich dabei gegen den HALO-Cockpitschutz aus, nur 25 Prozent finden die Lösung gut.
Formel 1 mit Brett vor dem Kopf - alle Bilder vom Test des neuen HALO-Bügels sehen Sie hier in der Bildergalerie:
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