Formel 1: Leclerc für Räikkönen?
Villeneuve: „Leclerc ein Risiko“

Sebastian Vettel bekommt 2019 wohl einen neuen Teamkollegen bei Ferrari - doch nicht alle Experten sind von Charles Leclercs Beförderung überzeugt.
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Ist es ein letztes Aufbäumen von Kimi Räikkönen? Der Finne startet am Sonntag in den Großen Preis von Österreich als Dritter, ist im Qualifying lange Zeit der beste Ferrari auf Rang zwei und hat am Ende nur zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Teamkollege Sebastian Vettel - bevor dieser eine Strafversetzung erhält.

Spricht Vettel hier mit seinem neuen Teamkollegen?
Für Leclerc spricht auch: Teamchef Maurizio Arrivabene persönlich hievte ihn Anfang 2015 in den Ferrari-Juniorkader, hielt schon damals große Stücke auf ihn. Und: Auch die emotionale Bindung an die Italiener ist groß. Denn Leclerc gilt als Schützling des 2014 in Suzuka tödlich verunglückten Jules Bianchi. Der Franzose war ebenfalls im Ferrari-Juniorkader und hätte 2016 eigentlich Vettels Teamkollege bei den Italienern werden sollen.

Kimi Räikkönens Ferrari-Tage scheinen gezählt
Villeneuve begründet das auch damit, dass Ferrari keinen Druck hat, sich den schnellen Monegassen zu sichern. „Er ist doch sowieso in Ferraris Juniorkader und hat einen bestehenden Vertrag. Deshalb besteht kein Grund ihn überstürzt ins A-Team zu holen. Denn bislang weiß man noch nicht, wie gut er wirklich ist. Er hat allein Ericsson als Messlatte.“
Service-Links