Formel 1: Liberty will Deutschland behalten
Kein Deutschland GP ist „frustrierend“

Die F1 fährt ab 2019 nicht mehr in Deutschland. Kommerzchef Sean Bratches bezieht gegenüber ABMS Stellung zu den gescheiterten Verhandlungen.
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Die Formel 1 wird 2019 nicht in Deutschland Halt machen. Nachdem Hockenheim- und Nürburgring entsprechende Berichte u.a. auch von AUTO BILD MOTORSPORT und SPORT BILD bestätigt haben, nehmen nun auch die Formel-1-Besitzer von Liberty Media Stellung zum zumindest vorläufigen Aus der Königsklasse hierzulande.

F1-Kommerzchef Sean Bratches bezieht Stellung
Dabei liege es nicht am fehlenden Interesse der Fans in Deutschland, glaubt der F1-Chefvermarkter. „Das Interesse in Deutschland ist groß. Das wissen wir aus eigenen Quellen und das sieht man ja auch an den Einschaltquoten.“
Ganz will man einen deutschen Grand Prix bei den Formel-1-Chefs aber nicht abhaken. „Für die nächsten Jahre arbeiten wir natürlich weiterhin an einer Lösung“, so Bratches. Dabei brauche man vor allem „Flexibilität“ der Rennstrecken.
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