Sebastian Vettel: Seine Karriere in Bildern

Formel 1: Marko unterstützt Vettel

So will Vettel Mercedes noch ärgern

Hat Sebastian Vettels Motivation nach zwei WM-Niederlagen in Folge nachgelassen? Der Deutsche widerspricht - und erhält dabei Rückendeckung.
Er sieht fast aus wie der Seebär... Sebastian Vettel taucht am Donnerstag in Brasilien mit Vollbart auf. Neue Optik als Schutz vor verbalen Angriffen der Kritiker?
Dabei ist das gar nicht nötig. Denn der Deutsche hat nach wie vor auch seine Unterstützer im Fahrerlager. Einer davon: Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko. Vettels Ex-Chef nimmt den Deutschen nach der Niederlage in Mexiko und den Attacken der italienischen Medien erst mal in Schutz.

Helmut Marko und Sebastian Vettel kennen sich gut

„Vettels Fehler sind keine Folge einer mentalen Schwäche“, sagt der Österreicher in der aktuellen AUTO BILD MOTORSPORT, „sondern einfach nur Pech gewesen. In allen drei Duellen hätte sich leicht auch der jeweils andere Fahrer drehen können. Sebastian hat nichts Waghalsiges versucht. Zu behaupten, er hätte mit seinen erst 30 Jahren seinen Zenit überschritten (wie es Jackie Stewart in der BILD-Zeitung getan hat; d. Red.), ist Blödsinn.“
Vettel-Versteher Marko weiter: „Ein viermaliger Weltmeister verlernt das Fahren nicht. Seb wird ganz sicher zurückkommen. Es wäre ein Fehler, ihn abzuschreiben. Das hat man bei unserem Max Verstappen gesehen, der nach Fehlern Anfang der Saison auch hart kritisiert wurde und stärker denn je zurückschlug.“
Das hat 2019 auch Vettel vor. „Aufgeben ist keine Option“, sagt der Deutsche am Donnerstag in Brasilien. „Ich habe hier immer noch eine Mission zu erfüllen, ich will gewinnen. Das hat sich nicht geändert.“
Einläuten will der Heppenheimer die neue Erfolgswelle aber schon in den beiden letzten Saisonrennen 2018. Da geht es um die Konstrukteurs-WM gegen Mercedes. Ein Titel, der laut Vettel „sehr wichtig für alle in Maranello“ ist. Immerhin: Der Unterschied zwischen WM-Rang eins und zwei liegt bei acht bis neun Millionen Euro. 
Deshalb verspricht der Deutsche: „Wir geben weiter Vollgas!“ 55 Punkte Rückstand hat Ferrari auf Mercedes. Die sind durchaus einholbar, wenn das Auto wie zuletzt in Mexiko und den USA wieder besser läuft und schneller ist als der Mercedes.

Haarige Angelegenheit: Vettel mit Bart in Sao Paulo

Auch für Vettels Psyche wäre der Erfolg wichtig. „Besonders das letzte Rennen (mit dem endgültigen WM-Aus; d. Red.) war natürlich hart zu schlucken", gibt der Heppenheimer zu, "und der Winter wird es wahrscheinlich auch. Dieses Jahr sind viele Sachen passiert. Daraus müssen wir als Team und als Individuum lernen, die Dinge verbessern und die Latte dann höher legen.“
Für Vettel steht fest: „Es ist klar, dass wir es besser können. Wir haben das Potenzial. Das zu entfalten, muss jetzt das Ziel für nächstes Jahr sein.“

Autoren: Bianca Garloff, Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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