Formel 1: Massa blüht bei Williams auf
Raus aus Alonsos Schatten

Felipe Massa hat der Wechsel weg von Ferrari gutgetan. Der Brasilianer verrät AUTO BILD MOTORSPORT warum er sich deshalb sogar wieder jünger fühlt.
Bild: Getty Images
- Frederik Hackbarth
Das hätte Felipe Massa vor einem Jahr wohl keiner mehr zugetraut. Am Wochenende beim GP Großbritannien fährt der kleine Brasilianer seinen 200. Grand Prix in der Formel 1. Bei Ferrari stand der Vizeweltmeister von 2008 vor einem Jahr schon vor dem Aus - jetzt blüht er wieder richtig auf! Befreit von seiner Aufgabe als Adjutant von Fernando Alonso knüpft er an alte Leistungen an, wie seine Pole-Position zuletzt beim GP Österreich bewies. Grund dafür: Massas Wechsel im vergangenen Winter zum Williams-Rennstall, der ihn sogar mit einem Vertrag bis 2016 ausstattete.
Sieg als nächstes Ziel

Man sieht es Massa an: Williams und seine neue Aufgabe bereiten ihm viel Spaß
Team hat Vertrauen
Aber nicht nur sein persönlicher Wechsel, sondern auch der des Traditionsteams aus Grove auf die starken Motoren von Mercedes war essentiell. „Bereits Ende letzten Jahres haben alle gesagt, dass Mercedes beim Motor vorne sein wird. Das hat sich nun bewahrheitet. Williams’ Entscheidung war also goldrichtig.“ Mit dem Erfolg hat der Brasilianer auch die Freude am Fahren wiedergewonnen. „Mir macht es Spaß mit den Leuten hier zu arbeiten und wie sie sich reinhängen beeindruckt mich.“ Massa lachend: „Es ist ein Neuanfang bei null... ich fühle mich dadurch sogar jünger!“ Die Konsequenz: „Ich bin jetzt glücklicher und motivierter als bei Ferrari. Ich arbeite hart in einem Team, das mich auch braucht und mir zu einhundert Prozent vertraut.“
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