Formel 1: Mateschitz lobt Vettel
Er war nie in einer Krise

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz sah in Spanien die Aufholjagd von Sebastian Vettel. Der Österreicher erklärte AUTO BILD MOTORSPORT: Eine Krise gab es nie.
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- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Sebastian Vettel hat sein Lächeln wiedergefunden. Nach Startplatz 15 wegen eines defekten Getriebes fuhr der Heppenheimer beim Großen Preis von Spanien vor den Augen von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz vor bis auf Platz vier. Dafür gab’s sogar Sonderlob vom Chef: „Es war weltmeisterlich, wie Sebastian fuhr“, sagte der Österreicher zu AUTO BILD MOTORSPORT. „Aber für mich war das kein Wunder. Denn seine Leistungen waren nie wirklich schlechter geworden, er hatte in dieser Saison einfach nur viel Pech gehabt. Man darf bestimmten Leuten, die ihn in einer Krise sahen, nicht immer alles glauben. Sebastian ist viermaliger Weltmeister und nur weil er mal vorübergehend nicht gewinnt, wirft ihn das nicht gleich aus der Bahn.“
Schnellste Rennrunde in Spanien

Zwei, die sich mögen: Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz umarmt seinen Piloten Sebastian Vettel
Rosberg hat Red Bull auf der Rechnung
Mercedes ist gewarnt. Nach fünf Rennen hat Vettel 55 Punkte Rückstand auf WM-Leader Hamilton. „Das ist immer noch aufzuholen“, sagt der Red Bull-Star. Das sieht auch Mercedes-Pilot Nico Rosberg so: „Red Bull ist trotz unser Erfolge immer noch die Messlatte. Und schon beim nächsten Rennen in Monaco werden sie sehr, sehr stark sein.“
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