Die Diskussion um die Zukunft von Max Verstappen reißt nicht ab. Nach seiner scharfen Kritik am neuen Reglement und den 2026er-Autos bringt nun ein früherer Grand-Prix-Sieger eine brisante Möglichkeit ins Spiel: ein Sabbatjahr.
David Coulthard glaubt, dass Verstappen es ernst meint, wenn er über ein mögliches frühes Karriereende redet. „Ich glaube aufrichtig, dass das, was er sagt, der Wahrheit entspricht“, erklärt der Schotte. Der Red-Bull-Star hatte betont, dass für ihn der Spaß am Fahren wichtiger sei als Rekorde und dass seine Karriere wohl kürzer ausfallen werde als die von Fernando Alonso oder Lewis Hamilton.

Macht es Verstappen wie Alonso und Räikkönen?

David Coulthard bringt ein Verstappen-Sabbatjahr ins Spiel.
Bild: Red Bull Content Pool

Verstappens aktueller Vertrag läuft bis 2028, dann wäre er erst 31 Jahre alt. Für Coulthard ist deshalb auch ein Comeback-Szenario denkbar: „Man sollte nicht ausschließen, dass er ein paar Jahre GT fährt oder Le Mans, so wie Alonso, und dann zurückkommt.“ Auch Kimi Räikkönen habe die Formel 1 einst verlassen und später wieder angegriffen.
Tatsächlich hat Verstappen bereits erste Schritte außerhalb der Königsklasse gemacht, unter anderem im GT3-Auto auf der Nordschleife. Ein vollständiger Abschied scheint zwar kurzfristig unwahrscheinlich, doch ein Sabbatjahr in einer anderen Serie? Das hält Coulthard durchaus für realistisch.
Ob der viermalige Champion die Formel 1 also tatsächlich für einige Zeit verlässt, hängt wohl maßgeblich davon ab, wie sehr ihm die neue Fahrzeuggeneration zusagt. Derzeit macht er sich in verschiedenen Meetings für besseres Racing stark. Klar ist: Ganz ausschließen will derzeit niemand, dass der viermalige Weltmeister eines Tages eine Pause einlegt, oder der Königsklasse sogar für immer den Rücken kehrt.