Formel 1: Die besten Bilder vom Frankreich GP

Formel 1: McLaren stark in Frankreich

Deutscher Teamchef verrät Geheimnis

McLaren feiert in Frankreich eine kleine Wiederauferstehung: beide Autos vor Sebastian Vettel! Ein Grund sind die Pirelli-Reifen. Alle Hintergründe:
Und wieder hat der Reifen das Qualifying entschieden. Mercedes uneinholbar vorn, Ferrari - insbesondere Sebastian Vettel - mit Reifenproblemen. Und, Achtung: Die McLaren-Renault mit Lando Norris und Carlos Sainz auf den Plätzen fünf und sechs!
Richtig gelesen: Das Team, das in den letzten Jahren oft an der Q1-Hürde gescheitert ist und zuletzt 2012 gewann, ist mittlerweile Best of the Rest!
Fakt ist: Die Reifen mit dünnerer Lauffläche und anderer Konstruktion, die Pirelli in dieser Saison präsentiert hat, funktionieren nur auf dem Mercedes problemlos - und auf dem McLaren! Allen anderen Teams geben die Pneus nach wie vor Rätsel auf.

Sorgt für Furore: Rookie Norris startet als Fünfter

Haas-Teamchef Günter Steiner zu ABMS: "Bei uns ist es eine reine Achterbahnfahrt. Mal sind sie im Temperaturfenster, mal nicht. Aber es ist wie eine Lotterie. Wir wissen immer noch nicht genau, warum das so ist. Es ist einfach nicht im Sinne des Sportes, dass die Reifen einen so großen Einfluss auf Erfolg und Misserfolg haben. Nur Mercedes weiß doch, was zu tun ist, um die Pneus richtig nutzen zu können. Bei McLaren ist es dagegen reiner Zufall."
Dem widerspricht McLaren-Teamchef Andreas Seidl. Der Bayer zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Es stimmt, dass wir gut klarkommen. Es stimmt aber nicht, dass dies Zufall ist. Wir wissen ganz genau, was wir tun müssen, um die Reifen zum Arbeiten zu bringen. Es wäre nicht sportlich, mitten in dieser Saison den Reifentyp zu ändern."
Damit fällt McLaren als Partner von Red Bull, Ferrari und Haas weg, die lieber auf die Reifentypen des Vorjahres zurückgehen würden. Allein: Nur wenn sieben von zehn Teams zustimmen, wäre eine Änderung überhaupt möglich.
Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko ist frustriert: "Wie soll man das schaffen? Mercedes hat sein Satellitenteam Racing Point auf seiner Seite und McLaren. Der Verlierer ist auf jeden Fall der Sport und am Ende der Fahnenstange die Fans."
Zu den Gewinnern zählt in jedem Fall McLaren.
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Autoren: Ralf Bach,

Fotos: Picture-Alliance / F1 TV

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