Formel 1: mehr Rennaction 2018
Mercedes erwartet mehr Überholmanöver

Mercedes-Strategiechef James Vowles erwartet 2018 mehr Überholmanöver. Hier erklärt der Brite die Gründe.
Bild: Picture-alliance
Endlich wieder mehr Zweikämpfe? Nach den mageren 435 Überholmanövern aus 2017 erwartet Mercedes-Strategiechef James Vowles mehr Action für 2018. Der Brite erhofft sich durch die neuen, weicheren Reifen 2018 mehr Spannung für die Rennen. „Die Reifen sind weicher, was zu mehr Abbau führt“, sagt Vowles. „Es wird etwas mehr Überholmanöver als im letzten Jahr geben und die Autos werden viel Performance verlieren, wenn sie lange auf den gleichen Reifen unterwegs sind. Dadurch steigen die Rundenzeiten und es kommt zu mehr Boxenstopps.“

Mercedes-Strategiechef James Vowles
Im Vorjahr gab es nur zwei Rennen mit zwei-Stopp-Strategien, bei allen anderen Läufen reichte ein einziger Reifenwechsel. Pirelli bringt 2018 drei neue Reifenmischungen ins Spiel (Hypersoft, Superhart und eine zweite Intermediate-Mischung), außerdem sind alle Mischungen eine Stufe weicher. Vowles: „Pirelli versucht besseres Racing zu ermöglichen, also mehr taktische Optionen zu schaffen, mehr Möglichkeiten für Zwei-Stopp-Rennen zu bieten und eine Reihe an Mischungen zu haben, die zu mehr Strecken passen.“
2017 ist die Zahl der Überholmanöver im Vergleich zum Vorjahr drastisch gesunken. Von 49,05 Überholaktionen ging es runter auf 21,5. Grund dafür waren die Aerodynamik-Änderungen 2017, die das Überholen in der Saison erschwerten. Die wenigsten Überholmanöver seit Erhebung der Daten 1983 gab es 1996 (186 Überholaktionen).
Die komplette Überholstatistik der Formel 1: HIER
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