Formel 1: Mercedes dominiert
Darum sind die Silberpfeile so schnell

Mercedes liegt in Silverstone Welten vor der Konkurrenz: Während der Silberpfeil all seine Stärken zeigt, kommen Ferraris Schwächen zum Vorschein.
Bild: Picture-Alliance
Der Rückstand ist für Formel-1-Verhältnisse riesig. 1,5 Sekunden liegt Ferrari in Silverstone hinter Mercedes zurück. Doch auch Red Bull, in Großbritannien wieder zweite Kraft, ist nicht viel dichter dran: ein wenig mehr als eine Sekunde Respektabstand lag im Qualifying zwischen Lewis Hamilton und Max Verstappen.
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Der Silberpfeil fliegt durch das Home of British Motorracing. Dabei ist der Antrieb auf der kurvigen Piste von Silverstone nicht alles. Wichtiger sind Aerodynamik und Reifennutzung. Das zeigt: Der Silberpfeil hat aller Unkenrufe von Red Bull zum Trotz auch das beste Chassis.

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Ferrari kann beim Topspeed zwar mithalten. Doch die rote Göttin verliert ihre Zeit in den Kurven. Vettel machte im Qualifying gleich zwei Fehler. Das passt eigentlich gar nicht zum Vierfachweltmeister und spricht eher dafür, dass der SF16-H ein schwer zu bändigender Rennwagen bleibt.

Bei Ferrari läuft es in Silverstone noch gar nicht rund
Zur fehlenden Performance kommen Zuverlässigkeitsprobleme. Schon zum dritten Mal in dieser Saison musste Vettel seine Schaltbox tauschen und muss fünf Startplätze zurück. Das Problem trat in Silverstone schon am Freitag auf. Am Samstag schlug Vettel erneut die Hände über dem Kopf zusammen. Beide Male war es der gleiche Schaden, aber ein anderer als in Spielberg. „Jetzt müssen wir sicherstellen, dass es im Rennen nicht erneut passiert“, so Vettel.
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