Formel 1: Mercedes glaubte schon an Sieg
Drei auf einmal: Hamiltons Monster-Move

Tolle Aufholjagd von Lewis Hamilton, spannende Schlussattacke von Valtteri Bottas - doch der Sieg in Bahrain geht an Ferrari. Toto Wolff ärgert sich.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Der Frust ist groß bei Mercedes, der Ärger Silberpfeil-Sportchef Toto Wolff nach dem Fallen der Zielflagge deutlich anzusehen. „Es wäre mehr drinnen gewesen“, stellt Wolff fest. „Ich ärgere mich deswegen, weil wir heute so knapp verloren haben. Das ist immer besonders schlimm“, so der Österreicher.

Mercedes musste sich Ferrari erneut geschlagen geben
Die Schlussattacke durch Valtteri Bottas gibt es dann auch, der Finne beisst sich jedoch die Zähne aus an Vettel, der auf seinen weichen Reifen einfach draußen geblieben ist und Mercedes' Pläne damit durchkreuzt. Wolff räumt ein: „Die Reifen haben sich als sehr robust erwiesen. Hätten wir das gewusst, hätten wir zwischendurch ein bisschen mehr Gas geben können statt es zu managen.“

Zwei Silberpfeile am Podium, aber ein Roter vorne
Valtteri Bottas stimmt dieser Einschätzung nur bedingt zu – zu formatfüllend sieht er Vettel in den Schlussrunden vor sich. „Ich habe buchstäblich rot gesehen“, lächelt der Finne nach dem Rennen gequält. „Ich habe versucht, Seb noch abzufangen. Mit so engem Abstand Zweiter zu werden ist ehrlich gesagt schon enttäuschend. Aber beim nächsten Mal erwische ich ihn!“

Drei auf einen Streich: Das Manöver des Rennens...
Für das Manöver des Tages sorgt Hamilton trotzdem: In der Anfangsphase schnappt sich der Brite drei Autos auf einmal! Auf der Start-Ziel-Geraden überholt er erst Fernando Alonso, dann auch noch Nico Hülkenberg und Esteban Ocon. Erst als er auf Bottas und Vettel aufschließt endet seine rasante Aufholjagd beim Flutlichtspektakel in Bahrain.
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