Formel 1: Mercedes-Probleme gelöst
Rosberg warnt vor Red Bull

Nico Rosberg sieht Mercedes in Singapur ausnahmsweise einmal nicht in der Favoritenrolle. Zu stark schätzt der Deutsche die Gegner von Red Bull ein.
Bild: Picture-Alliance
- Ralf Bach
- Bianca Garloff
Seit 2014 war Mercedes überall siegfähig. Nur bei einem Rennen nicht: In Singapur 2015. Eine falsche Abstimmung mit falschen Luftdrücken führte dazu, dass man die Reifen nie ins richtige Temperaturfenster bekommen hat. Im Qualifying war Nico Rosberg nur Sechster, Hamilton Fünfter. Vettel (Ferrari) stand vor Ricciardo (Red Bull) auf der Pole.
"Jede Rennstrecke ist anders", blickte Rosberg darauf heute zurück. "Du musst das Setup permanent der Strecke, dem Asphalt, den Temperaturen, der Höhe der Strecke anpassen. Wenn du nicht alles richtig erwischst, bis du im Nirgendwo. Genau das ist uns letztes Jahr in Singapur passiert."

Mercedes-Star Rosberg hat Red Bull auf der Rechnung
Genau das hat das Team um Verstappen und Ricciardo getan. Rosberg bestätigt: "Red Bull ist das beste Beispiel. Bei Ferrari ist es etwas ungewisser, ob sie wieder so stark sein können wie letztes Jahr."Sicher ist sich der Deutsche aber, dass Mercedes nicht noch einmal zwei Sekunden auf die eigene Standardperformance verlieren wird. "Wir werden nicht wieder in das Loch fallen. Fraglich ist trotzdem, ob wir Red Bull wirklich angreifen können."

Rosberg wartet in Singapur auf seinen ersten Sieg
Ein Sieg hier bei seinem 200. Grand Prix wäre auch deshalb für den Deutschen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum ersten Titel.
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