Formel 1: Mercedes zittert vor Ferrari
So hängte Ferrari Mercedes ab

Im WM-Kampf geht das Wettrüsten weiter. Doch während Ferrari zuletzt Fortschritte machte, tritt Mercedes auf der Stelle. ABMS zeigt die Technik.
Bild: Paolo Filisetti
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Sebastian Vettel wurde nur Vierter, Lewis Hamilton immerhin Zweiter: Trotzdem leckt man bei Mercedes nicht sichtbare Wunden. Toto Wolff beruft eine Taskforce ein, Valtteri Bottas klagt über die „schwierigste Phase“ seiner Karriere. Eine halbe Sekunde zu langsam sei man gegenüber Ferrari in Malaysia gewesen, analysiert Wolff.

Eine Unbekannte stellt aber das neue Aerodynamikpaket dar, das Mercedes nach Sepang brachte. Währen die Neuerungen von Ferrari perfekt funktionieren und den roten Renner zum besten (wenn auch noch nicht zuverlässigsten) Auto im Feld machten, weiß man bei Mercedes nicht viel damit anzufangen.

Aber weder Bottas noch Hamilton waren begeistert vom Update. Während der Brite es als „durchschnittlich“ bezeichnete und auf die alte Version zurück wechselte, kam der Finne gar nicht damit klar. Allein: Ob es am Update oder grundsätzlichen Abstimmungsproblemen liegt, darüber ist man sich bei Mercedes nicht einig.

Mercedes will bis Suzukua am kommenden Wochenende herausfinden, warum das Update nicht wie gewünscht funktionierte. Ferrari indes muss sich darauf konzentrieren, die Zuverlässigkeitsprobleme zu lösen.
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