Formel 1: Mick Schumacher
Mercedes-Teamchef mit Versprechen an Mick Schumacher

Mick Schumacher ist als Schatten von Toto Wolff immer wieder im TV zu sehen. Der Mercedes-Teamchef nimmt ihn unter seine Fittiche.
Bild: Mercedes
Nach seinem Aus bei Haas sitzt Mick Schumacher (23) in diesem Jahr bei Mercedes auf der Ersatzbank. Der Deutsche macht den Silberpfeil im Simulator fit, schaut bei den Rennen Teamchef Toto Wolff über die Schulter – und lernt dabei die Abläufe eines Top-Teams kennen.
Doch als Ersatzfahrer muss es sein Ziel sein, die Stammpiloten Lewis Hamilton und George Russell im Fall einer Verletzung oder Krankheit zu vertreten. Mercedes-Teamchef Toto Wolff macht dem Sohn von Michael Schumacher deshalb ein Versprechen: „Falls Lewis oder George nicht fahren kann, sitzt Mick im Auto. Punkt! Ende der Diskussion“, sagt der Wiener im Blick.
Eine wichtige Aussage, da in der Vergangenheit nicht immer der Ersatzfahrer auch den Zuschlag bekam. Doch Wolff will Schumacher unbedingt zurück in einen Rennwagen bringen: „Wir arbeiten daran, dass er Fahrpraxis mit einem früheren Auto erhält.“

Der Mercedes-Teamchef nimmt Mick Schumacher unter seine Fittiche.
Bild: Mercedes
Die ist besonders wichtig, damit Schumi jr. nicht einrostet, seine Reflexe schult und weiter Erfahrung im modernen Formel-1-Fahrzeug sammelt. Daneben muss der Deutsche Selbstbewusstsein tanken. Wolff nimmt ihn auch deshalb unter seine Fittiche: „Ich schaue für den Kleinen. Ich kann nur sagen, dass seine Eltern in der Erziehung nichts falsch gemacht haben.“
Wie AlphaTauri-Teamchef Franz Tost und Sky-Experte Ralf Schumacher kürzlich in Interviews mit Auto Bild betont hatten, glaubt auch der Österreicher, dass die Anwesenheit von Micks Vater Michael Schumacher der F1-Karriere seines Sohnes gut getan hätte. Wolff: „Ich behaupte, hätte Michael seinen Sohn in den zwei Haas-Jahren begleitet, hätte sich Steiner nicht getraut, mit Mick so umzugehen.“
Haas-Teamchef Günther Steiner legte 2022 einen extrem harten Umgangston mit Mick Schumacher an den Tag und kritisierte ihn immer wieder in der Öffentlichkeit. Der Anfang vom Ende der Zusammenarbeit.
Jetzt stimmt das Umfeld des Rekordweltmeistersohns wieder – fehlt nur noch die Rückkehr auf die Rennstrecke.
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