Formel 1: Pannen-Rennen in Malaysia
Wurz bemängelt Rosberg-Strafe

Am Start gedreht, an der Box Zeit verloren, von der Rennleitung bestraft: Auch Rosberg hatte in Sepang viel Pech - und Verständnis für Rivale Hamilton.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Vor allem das Pech von Teamkollege Lewis Hamilton war nach dem Malaysia GP in aller Munde. Doch auch Nico Rosberg erlebte einen Pannen-Sonntag. Schon am Start wurde der Mercedes-Star unverschuldet von Sebastian Vettel umgedreht. Ein klemmendes Rad beim zweiten Boxenstopp und eine Strafe für sein hartes Manöver gegen Kimi Räikkönen erschwerten seine Aufholjagd zusätzlich, doch schlussendlich konnte er als Dritter auf dem Podium doch noch feiern.
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Geisterfahrer: Rosberg wurde am Start umgedreht
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Rosberg: „Man muss irgendwann zuschlagen und aggressiv sein, wenn man vorbei will.“ TV-Experte und Rosbergs Ex-Teamkollege Alex Wurz war angetan: „So kennen wir Nico gar nicht. Das war knallhart, aber genauso musst du fahren, wenn du Weltmeister werden willst.“ Die Regelhüter in Sepang waren von dem Manöver indes weniger begeistert, brummten Rosberg eine Zeitstrafe von zehn Sekunden auf, die auf das Rennergebnis des WM-Führenden addiert wurde.
Für Mercedes-Sportchef Toto Wolff „kompletter Unfug. Wir haben vor ein paar Monaten entschieden, dass die Fahrer härter gegeneinander fahren dürfen - und es keine Strafe gibt, wenn der Fall nicht zu 100 Prozent klar ist.“

Alex Wurz ist Präsident der F1-Fahrervereinigung GPDA
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Am Ende durfte Rosberg doch noch mit aufs Podium
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