Es wird wieder eine Formel 1 für Männer! Pirelli hat gestern erste Zahlen zur Formel-1-Saison 2017 verraten. Demnach rechnet der Reifenhersteller mit einer Rundenzeit, die um mindestens fünf Sekunden unter dem Wert von 2015 liegt! Motorsportchef Paul Hembery erklärt: „Das war der von der FIA vorgegebene Vergleichswert.“  Damit wird 2017 wohl die 1,20er Schallmauer gesprengt. Das war zuletzt 2010 der Fall.
Den Speed finden die Autos in den Kurven. Pirellis Technikchef Mario Mario Isola prophezeit: „Kurve drei wird für alle voll gehen. Das bedeutet 40 km/h und 1g Querbeschleunigung mehr.“ Die um 25 Prozent größere Auflagefläche der Reifen kompensiere diese Kräfte, so die Pirelli-Bosse. 2017 soll der Fahrer damit wieder das begrenzende Element sein. Hembery: „Die Autos werden schneller, die Piloten kommen eher an ihre Grenzen, das wird Fehler provozieren und damit Überholmanöver. Wir bekommen wieder eine echte Fahrer-Weltmeisterschaft."
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Die breiteren Pirelli-Reifen sorgen für höhere Kurvengeschwindigkeiten
Weil mit den Geschwindigkeiten auch die Fliehkräfte steigen, müssen die Stars derzeit Kraft bolzen. AUTO BILD MOTORSPORT weiß: Mercedes-Junior Esteban Ocon (20) packte im Winter fünf Kilo Muskelmasse drauf. Der schwedische Sauber-Pilot Marcus Ericcsson  liegt jetzt auch schon bei vier Kilo. Selbst der durch eine Rückenverletzung im Moment gehandicapte Pascal Wehrlein traute der Waage nicht, als er sich vergangene Woche daraufstellte. "Obwohl ich im Moment nur leicht Fahrrad fahren kann, wiege ich vier Kilogramm mehr als noch im November. Das ist alles Muskelmasse, die ich mir bereits im Dezember und Januar vor meinem Unfall beim Race of Champion antrainiert habe“, stellt der Sauber-Pilot fest.

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Krass: Der Nackenumfang von Doppelweltmeister Fernando Alonso soll sich über den Winter laut Fitnesstrainer Edoardo Bendinelli um zehn Zentimeter vergrößert haben! Soll heißen: Die Spargeltarzans der letzten Jahre haben ausgedient, Männer mit Stiernacken sind wieder gefragt.
Und die fahren Rennen, die der Fan auch wieder kapiert. Grund: Die einzelnen Stints werden wieder länger. Denn die vorne sechs Zentimeter und hinten acht Zentimeter breiteren Reifen habe auch bessere Dauerlaufeigenschaften. „Die Oberfläche überhitzt nicht so schnell“, erklärt Hembery. "Das Temperaturfenster wird größer. Damit nehmen Reifenabnutzung und Verschleiß ab.“ Die Folge: „Wir erwarten bei den meisten Rennen nur einen Boxenstopp. Dadurch werden die GP übersichtlicher und einfacher zu verstehen."

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