Formel 1: Räikkönen fliegt ab
Ferrari: Favorit trotz Crash?

Erster Rückschlag des Testwinters für Ferrari: Kimi Räikkönen landete mit dem SF70H am Mittwoch in den Reifenstapeln. Mercedes fürchtet die Roten dennoch.
Bild: Jerry Andre / Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Ferrari gilt schon jetzt als Gewinner des Testwinters. Am Mittwoch jedoch musste die Scuderia einen kleinen Rückschlag einstecken, denn Kimi Räikkönen versenkte den neuen SF70H in der Streckbegrenzung. Gut zwei Stunden vor Ablauf der Zeit in der Nachmittagssession machte sich der Finne auf einen Run mit Medium-Reifen. Doch nach wenigen hundert Metern war auch schon wieder Endstation im Kiesbett.

Kimi Räikkönen passierte bei dem Abflug nichts
Für Räikkönen bedeutete der Ausritt in jedem Fall das vorzeitige Ende seines Arbeitstages. Mit lediglich 53 abgespulten Runden verzeichnete die Scuderia somit ihre wenigsten Kilometer aller bisherigen Testtage. Zum Vergleich: Die Mercedes-Stars Valtteri Bottas und Lewis Hamilton fuhren am Mittwoch fast dreimal so viele Runden wie Räikkönen. Aber: Der Weltmeister von 2007 schaffte dennoch die drittschnellste Zeit.

Der kaputte Ferrari wird zurück an die Box gebracht
Der Druck auf Ferrari ist dieses Jahr gewaltig. „Seit neun Jahren gewinnen wir nicht mehr. Diese Durststrecke wird zu Ende gehen“, kündigte unlängst Fiat-Präsident Sergio Marchionne an. Seine Forderung: „Wir müssen wieder wie zu den Zeiten Michael Schumachers unbesiegbar werden. Für dieses Ziel arbeiten wir.“ Und wo gehobelt wird, da fallen eben Späne – so wie am Mittwoch bei Kimi Räikkönen...
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