Das war zu viel für Ralf Schumacher! Der Sky-Experte bezeichnete das Sicherheitspersonal des Miami-GP als Idioten. Grund: Die Wachmänner hatten ihn und Sky-Moderator Peter Hardenacke aus dem Weg geschubst, um Platz für die drei Erstplatzierten Fahrer Max Verstappen, Sergio Perez und Fernando Alonso auf dem Weg zur Siegerehrung zu schaffen.
Allein: Auch nach der Rückreise aus den USA hat Schumi II immer noch Wut im Bauch. „Ich habe während der Live-Übertragung in die Kamera gesagt, dass das Idioten sind. Dazu stehe ich auch“, schreibt er in seiner Sky-Kolumne: „Wir werden uns mit der Formel 1 darüber in Verbindung setzen. Das ist das erste Mal in über 20 Jahren Formel 1 gewesen.“
Auch Jenson Button machte in Miami unschöne Bekanntschaft mit den Bodyguards.
Bild: Red Bull Content Pool

Was den Bruder von Michael Schumacher dabei besonders ärgert: „Die Security hat mich derart brutal rübergedrängt, was mir sehr weh getan hat. Die Kratzer vergessen wir, aber so geht es einfach nicht.“ Schumacher vergleicht die Aktion der Sicherheitsleute mit einer Dampfwalze – und erwartet nun eine Entschuldigung.

Schumacher nicht der einzige Formel-1-Promi mit Problemen

Vor allem aber warnt er schon jetzt vor ähnlichen Vorfällen beim Rennen in Las Vegas im November. „Die Ordner gehen in den USA unverhältnismäßig um“, urteilt der sechsmalige GP-Sieger. „Sie kennen sich nicht aus und wissen nicht, wie das Zusammenspiel in der Formel 1 funktioniert.“
Deshalb war Ralf Schumacher in Miami auch nicht der Einzige, der unschöne Bekanntschaft mit den Bodyguards machte. Auch Jenson Button wurde „auf unangenehme Art und Weise“ zurückgehalten“, wie Schumacher berichtete. Diese Situation sei sogar erst geklärt worden, als „sich jemand von der Formel 1 entschuldigt hat. Da gab es überhaupt keinen Überblick.“
Der fehlte den schweren Jungs auch in Gegenwart des dreimaligen Weltmeisters Jackie Stewart. Der 83-Jährige wurde zurückgedrängt, als er Roger Federer begrüßen wollte. Dumm für die Sicherheitsleute: Die Aktion lief live im TV.