Formel 1: Die Hinterbänkler

Formel 1: Revolution 2021

Stockt die Formel 1 auf?

2021 soll die Formel 1 revolutioniert werden. Das lockt neue Teams in die Königsklasse. Drei potenzielle Kandidaten stecken schon in Gesprächen.
Neue Teams klopfen an – stockt die Formel 1 2021 auf? Seit der Pleite des Manor-Teams 2016 sind nur noch zehn Mannschaften dabei, 1989 waren es noch doppelt so viele. Der Grund: Die Königsklasse ist längst zu teuer geworden und technisch viel zu komplex. 2021 aber kündigt sich eine Reform an. Unter anderem soll dann eine Budget-Obergrenze von 175 Millionen Euro eingeführt werden.

Formel 1 wird für Neueinsteiger interessant

Gibt es ab 2021 mehr als 20 Fahrer in der Formel 1?

Das macht die Formel 1 plötzlich auch für Neueinsteiger wieder interessant. Das kommt nicht überraschend: Als 2010 eine Ausgabengrenze kommen sollte, reichten 15 Neueinsteiger eine Bewerbung für einen Startplatz ein. Darunter Rennteams wie Espilon Euskadi, Ray Mallock Limited oder Prodrive, frühere Marken wie Lotus, Brabham und March oder neue Projekte wie Superfund oder USF1.
Derzeit gibt es offenbar drei am Einstieg interessierte Gruppen: eine um Ex-Manor-Teamchef Graeme Lowdon, eine um die Ex-Teamchefs Daniele Audetto und Adrian Campos und eine um Lotus, die Firma, die inzwischen in der Hand des chinesischen Autokonzerns Geely ist.
Allein: Ob sich die Projekte verwirklichen lassen, steht auf einem anderen Blatt. FIA-Präsident Jean Todt sagt: "Ich finde, die Formel 1 sollte aus zwölf Teams bestehen. Aber wir müssen auch schauen, dass die Qualität stimmt." Das sieht auch Formel-1-Chef Chase Carey so: "Ich hatte ein paar Diskussionen mit möglichen neuen Teilnehmern, die ihr Interesse am Einstieg bekundet haben. Allerdings müssen wir dafür sorgen, dass sie wettbewerbsfähig sind und dass das Businessmodell passt."

Fotos: Picture-Alliance

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.