Formel 1: Ricciardo nimmt Vettel in Schutz
Seb hat das Fahren nicht verlernt

Dreimal landete Daniel Ricciardo zuletzt vor Sebastian Vettel – der junge Australier will von einer Wachablösung bei Red Bull aber nichts hören.
Bild: Getty Images
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Fünf Saisonrennen hat die Formel 1 2014 absolviert – viermal lag Red Bulls Neuverpflichtung Daniel Ricciardo vor Sebastian Vettel. Bei den Experten im Fahrerlager gilt Ricciardo schon seit Jahren als Top-Talent, in unterlegenen Autos von HRT und Toro Rosso konnte der 24-Jährige in der Vergangenheit aber nur schwer glänzen. Dass er es nun mit dem amtierenden Weltmeister aufnehmen und diesem sogar Paroli bieten kann, sorgt daher für viele hochgezogene Augenbrauen. Doch ist Ricciardo wirklich so gut oder Vettel nach den Serienerfolgen der letzten Jahre einfach satt?
Viel Pech gehabt

2014 erstmals im Top-Auto: Ricciardos F1-Karriere begann vor drei Jahren bei Hinterbänklerteam HRT (Foto)
Kirche im Dorf lassen
Von einer neuen Hackordnung oder gar einer Verschiebung des Kräftegleichgewichts beim Weltmeisterteam will er erst recht nichts hören. Anerkennende Worte für seine Leistung hört Ricciardo gerne – von überzogener Euphorie hält er jedoch nichts. „Die Saison ist noch viel zu früh, um irgendwelche Rückschlüsse zu ziehen“, findet der 24-Jährige. Ricciardo will realistisch bleiben: „Es ist ein gutes Gefühl, dafür zu sorgen, dass Sebastian ein bisschen was für sein Geld tun muss. Ich weiß aber auch, dass Seb bald alles aus seinem Auto herausholen wird. Deshalb sollte ich im Moment lieber mal die Kirche im Dorf lassen.“
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