Formel 1: Ricciardo toppt Training
Knallstart in Monte Carlo

Mercedes muss in Monaco Red Bull auf der Rechnung haben: Daniel Ricciardo holt die Tagesbestzeit. Viele Abflüge und Schrott an Tag eins in Monte Carlo.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Für die im Fürstentum traditionell astronomischen Eintrittspreise bekamen die Zuschauer am ersten Tag in Monaco gleich eine Menge geboten: Viele Fahrer machten unliebsamen Kontakt mit den eng stehenden Mauern von Monte Carlo. Ohne solche Probleme manövrierte Daniel Ricciardo seinen Red Bull in der Nachmittagssession durch die Gassen am Mittelmeer - mit der Tagesbestzeit von 1:14.607 Minuten und satten sechs Zehnteln Vorsprung auf Lewis Hamilton im Mercedes.

Wer liegt in Monaco vorne: Mercedes oder Red Bull?
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Für Lauda sind die Bullen in Monaco damit vor Ferrari auch klar die zweite Kraft - wenn nicht noch mehr. "Wir müssen aufpassen, dass sie uns nicht auch davonfahren", meint Lauda. Nico Rosberg weiß: "Red Bull war auch in Barcelona in den langsamen Ecken schon so schnell wie wir. Wir haben also mit ihnen gerechnet - aber nicht damit, dass sie so stark sind. Sie waren heute deutlich schneller als wir." Der Deutsche: "Da müssen wir richtig aufpassen und noch ein paar Zehntel finden. Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen - aber es wird schwer." Robserg verrät: "Die Strecke hier ist dieses Jahr anders, der Asphalt neu. Das kommt ihnen scheinbar entgegen."

Nico Rosberg handelte sich einen Reifenschaden ein

Vettel kam den Monaco-Mauern näher als ihm lieb war
Während Barcelona-Sieger Max Verstappen im zweiten Red Bull mit den Rängen fünf und vier erneut eine gute Vorstellung ablieferte, hatte Kimi Räikkönen im Ferrari keinen leichten Einstand auf den Straßen Monte Carlos. Er steuerte seinen Boliden auf die Positionen neun und sieben. Auch die beiden anderen Deutschen im Fahrerfeld hatten am Donnerstag in Monaco noch zu kämpfen. Nico Hülkenberg wurde am Vormittag zwar Siebter, musste sich am Nachmittag als Elfter aber hinter seinem Stallrivalen Sergio Perez einreihen. Rookie Pascal Wehrlein beendete beide Trainingssessions auf dem Stadtkurs als Letzter - und das, obwohl sein Teamkollege Haryanto den Manor in der Hafenschikane spektakulär in der Leitplanke versenkte.
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