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Formel 1: Rosberg im Siegerinterview

ÔÇ×Nur Lewis gibt mir Extra-NervenkitzelÔÇť

Nico Rosberg eilt im Mercedes von Sieg zu Sieg. In Russland feiert der F1-Dominator seinen siebten Erfolg in Serie. Der Sotschi-Sieger im Interview.
Herr Rosberg, Sie sind weiter nicht zu stoppen. Wird Ihnen die Formel 1 des Jahres 2016 nicht langsam langweilig?
Nico Rosberg: Gar nicht. Ich bin sehr gl├╝cklich. Es hat alles super funktioniert und war wieder ein toller Tag ÔÇô besonders weil das Handling meines Auto fantastisch war, genau so wie ich es haben wollte. Das ganze Wochenende ├╝ber konnte ich damit voll attackieren, das war im Cockpit dann schon ein sehr spezielles Gef├╝hl.
Wirklich schwer war Ihr Sonntag aber nicht...

Er hat wieder zugeschlagen: Rosberg in Russland

Ich wei├č schon worauf Sie anspielen. Ich wei├č auch, dass meine Gegner am Wochenende hier Pech hatten. Aber ich genie├če trotzdem den Moment. Ich gewinne gerne Rennen und es ist sch├Ân, dass das in den letzten Wochen so oft geklappt hat.
Am Ende haben Sie noch mal den Hammer ausgepackt und die schnellste Rundenzeit pulverisiert: Um der Konkurrenz zu zeigen, dass Sie noch schneller k├Ânnen oder weil Sie unbedingt Ihren ersten 'Grand Slam' (Pole, schnellste Runde, alle F├╝hrungsrunden, Sieg) holen wollten?
War das mein erster? Wusste ich gar nicht. Dass ich nochmal Gas gegeben habe, wollte ich vor allem f├╝r die Konzentration machen. Wenn ich langsam fahre, verliere ich die viel schneller und dann macht man Fehler.
Zwischenzeitlich mussten Sie aber auch Gas rausnehmen. Von Ihrer Box hie├č es, Ihr Motor hat komische Signale gegeben?

Nur die Technik h├Ątte Sieger Rosberg bremsen k├Ânnen

Ja, ich musste dann die Einstellungen ver├Ąndern und den Motor zur Sicherheit etwas runterdrehen. Das hat mich viel Performance gekostet. Aber ich konnte es ausgleichen, weil ich fr├╝h im Rennen die Reifen geschont habe und dadurch Reserven hatte. Daraus konnte ich dann gegen Rennende Kapital schlagen.
Haben Sie nach vier Siegen in Folge schon eine Hand am WM-Pokal?
Nein, denn es sind eben erst vier Rennen von 21 gefahren. Es ist immer noch fr├╝h in der Saison. Lewis (Hamilton; d. Red.) kommt nat├╝rlich zur├╝ck. Hat man ja heute schon gesehen...
Wie bewerten Sie seine Leistung?
Es war ein starker Job von ihm so schnell von Platz zehn auf zwei vorzufahren. Aber ich war immer informiert, was er macht und habe versucht die L├╝cke so gro├č zu halten wie m├Âglich.
Ein direktes Duell zwischen Ihnen beiden gab es 2016 noch nicht ÔÇô fehlt Ihnen das?

Tiefer Schluck aus der Pulle auf dem Podium in Sotschi

Naja. Wirklich vermissen tue ich es nicht, weil ich einfach gewinnen will ÔÇô da ist es am Ende egal wie. Aber klar: Der direkte Kampf gegen Lewis ÔÇô daf├╝r bin ich hier! Nur das gibt mir diesen Extra-Nervenkitzel, wenn ich die K├Ąmpfe mit ihm gewinne. Und ich freue mich auch, wenn es wieder soweit ist. Er ist immer noch so schnell und motiviert wie immer. Vielleicht sehen wir das Duell ja schon beim n├Ąchsten Grand Prix in Barcelona. Ich freue mich jedenfalls auf die n├Ąchsten Wochen. Wir haben so ein tolles Auto und ich versuche einfach Rennen zu gewinnen.

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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