Formel 1: Sauber in Q3
Leclerc kann erneut überzeugen

Sensationeller achter Startplatz für Sauber-Pilot Charles Leclerc in Le Castellet. Was der Monegasse dazu sagt und weshalb Kimi Räikkönen unter Druck ist.
- Frederik Hackbarth
Wegen des Regens wird Chalres Leclerc im Abschlusstraining am Samstag sogar Dritter. Der Monegasse dreht seine Runde früh und noch bei trockenen Verhältnissen. Hätte man Leclerc da gesagt, dass er auch knapp drei Stunden später am Ende des Qualifyings auf einem einstelligen Platz rangiert, der Sauber-Pilot hätte einen wohl für verrückt erklärt...
Zunächst lässt Leclerc im Zeittraining mit seinem fünften Q2-Einzug in Folge aufhorchen. Das war in einem Sauber zuletzt Adrian Sutil 2014 gelungen. Doch es kommt noch besser: Der 20-Jährige schafft auch den Sprung ins finale Top-10-Shootout und fährt dort auf den sensationellen achten Startplatz.

Star der Zukunft: Ferrari-Junior Charles Leclerc
Über seine Startposition ist Leclerc entsprechend glücklich: "Jetzt hoffe ich, dass wir ein paar Punkte holen können." Dieses Kunststück gelang Leclerc diese Saison in Baku, Barcelona und Montreal schon dreimal. Dass sich der Ferrari-Junior damit auf den Zettel der großen Teams gefahren hat, ist längst kein Geheimnis mehr.

Räikkönen offenbart auch in Le Castellet Schwächen
Zumindest am Samstag in Le Castellet kann der Finne wenig überzeugen. Nur Platz sechs, noch hinter beiden Red Bulls. "Es ist enttäuschend. Ich habe mich bis zum letzten Quali-Abschnitt gut gefühlt, dann lief auf einmal alles schief", so Räikkönen, der bei seinem letzten Versuch in Q3 die Schikane verpasst. Der Druck auf ihn wird damit nicht kleiner - vor allem, wenn der junge Leclerc so weiterfährt.
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