Formel 1: Schock-Sommer für Button
Erst betäubt, dann den Job los?

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Jenson Button erlebt eine Horror-Sommerpause: Erst wird er im Urlaub betäubt und ausgeraubt, nun gibt es Gerüchte über sein Aus bei McLaren.
Bild: Picture-Alliance
So hatte sich Jenson Button seine Sommerpause ganz sicher nicht vorgestellt. Statt ein paar Tagen Ruhe zwischen den Rennen in Ungarn und Belgien, häufen sich derzeit die negativen Schlagzeilen um den Formel-1-Weltmeister von 2009 - und das zum Teil in bizarrem Ausmaß. Beim Urlaub im südfranzösischen Nobelort St. Tropez wurde Button, gemeinsam mit seiner Ehefrau Jessica und drei weiteren Freunden, ausgeraubt. Diebe drangen in die von Button angemietete Ferienvilla ein und erbeuteten Gegenstände im Wert von umgerechnet rund 428 000 Euro, darunter auch Jessica Buttons Verlobungsring für 356 000 Euro.
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Polizei zweifelt an Gas-Theorie

Formel-1-Star Jenson Button und seine Ehefrau Jessica wurden im Urlaub in St. Tropez ausgeraubt
Die Polizei vor Ort äußerte wenig später allerdings erste Zweifel an der Theorie des Rennfahrers. "Unseres Wissens nach hat es in Saint-Tropez nie einen Einbruch gegeben, bei dem Gas benutzt wurde, um die Opfer auszuschalten", meinte der stellvertretende Staatsanwalt der Stadt Draguignan, Philippe Guemas, gegenüber dem Radiosender 'Europe1'. Nun wollen die Ermittler abwarten, ob eine Blutprobe, die man bei Button genommen hatte, die Gas-Theorie bestätigt. Laut dem stellvertretenden Staatsanwalt sei dies eine "Vermutung von Jenson Buttons Gefolgschaft, da sich der Fahrer am folgenden Tag nicht gut fühlte". Kaum für Besserung gesorgt haben, dürfte anschließed auch die Meldung, dass Button bereits beim nächsten Rennen in Spa sein Cockpit bei McLaren-Honda räumen müsse.
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