Formel 1: Sebastian Vettel Letzter
Ferrari hofft auf Safety-Car

Debakel für Ferrari im Qualifying: Vettel scheidet nach einem Defekt schon in Q1 aus, muss von ganz hinten starten. Räikkönen hinter Mercedes und Red Bull.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
What a difference a year makes: Vor genau einem Jahr durfte sich Sebastian Vettel im Blitzlichtgewitter von Singapur als Sieger feiern lassen, am Samstag trottete der Deutsche frustriert aus der Ferrari-Garage: Vorzeitiges Aus nach Defekt in Q1, letzter Platz in der Startaufstellung!

Frust bei Sebastian Vettel: Die Technik ließ ihn hängen
Wenig später relativierte der Deutsche seine Kritik: „Ich war sauer, weil wir entschieden hatten, noch eine weitere Runde zu drehen, die natürlich auch nicht schneller war. Letzten Endes hat es aber keinen Unterschied gemacht. Es war so oder so keine Zeit mehr, um es zu schaffen.“ Da Vettel ohnehin ganz hinten losfährt, erwägt sein Team nun über Nacht sogar einen Motorwechsel.Für den vierfachen Weltmeister, mit vier Erfolgen in Singapur Rekordsieger, sieht die Ausgangslage für den Sonntag dennoch nicht hoffnungslos aus. „Klar würden wir lieber weiter vorne stehen. Aussichtslos ist es aber nicht, denn hier kann immer viel passieren. Vor allem mit dem Safety-Car“, erklärte der Deutsche. Seit der ersten Auflage des Rennens 2008 kam bisher noch in jedem Jahr das Schrittmacherfahrzeug zum Einsatz.

Mit dem defekten Ferrari war Vettel in Q1 chancenlos
„Es wird sicher ein langer Grand Prix. Wir müssen einfach Glück mit dem Safety-Car und dem Timing unserer Stopps haben“, meinte Räikkönen, der einen weiteren Grund zur Zuversicht in der Trainingspace ausmachte. „Da waren wir noch deutlich näher dran als jetzt im Qualifying. Das Auto fühlt sich eigentlich gut an, uns fehlt überall nur ein bisschen was“, so der Finne, der das Rennen immerhin als Fünfter aufnimmt.
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