Große Ehre für Nico Rosberg: Auch fast drei Monate nach seinem WM-Titel und dem anschließenden Rücktritt räumt der Formel-1-Weltmeister noch Preise ab. Am Dienstag erhielt er in seiner Wahlheimat Monte Carlo einen der begehrten Laureus Awards, dem sogenannten Sport-Oscar. Rosberg setzte sich in der Kategorie Durchbruch des Jahres unter anderem gegen Englands Sensationsmeister Leicester City und Islands EM-Fußballer durch.
Rosberg
Emerson Fittipaldi übergab Nico Rosberg den Preis
"Ich bin ja nur 40 Meter entfernt von hier aufgewachsen. Schon als 14-Jähriger habe ich die Laureus-Verleihung nebenan verfolgt und mir gewünscht, auch mal da oben zu stehen", verriet Rosberg. "Ich bin so glücklich und so froh, dass mein Traum wahr geworden ist. Wer an seine Träume glaubt und hart arbeitet, wird sie auch erreichen", erklärte der Deutsche, der bereits seit Jahren als Botschafter für die Laureus Stiftung agiert. Rosberg nahm seinen Preis aus den Händen des früheren Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi entgegen.

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Die Preise als Sportler und Sportlerin des Jahres räumten in Monaco Sprintstar Usain Bolt und Turnerin Simone Biles ab. Rekord-Olympiasieger Michael Phelps wurde indes für das beste Comeback gefeiert. Weitere Awards gingen an das US-amerikanische Baseball-Team Chicago Cubs (Team des Jahres), Fechterin Beatrice Vio (Behindertensportlerin des Jahres) und Radsportlerin Rachel Atherton (Action-Sportlerin des Jahres).
Laureus
Seit der erstmaligen Vergabe des Laureus Awards im Jahr 2000 gab es, Rosbergs Triumph miteingerechnet, zwölf deutsche Erfolge bei den Sport-Oscars. Aus der Formel 1 sicherten sich die beiden anderen deutschen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher (2002 und 2004) und Sebastian Vettel (2014) jeweils als Sportler des Jahres die begehrte Trophäe.