Formel 1: Startcrash und Abbruch in Monaco
Magnussen schießt Perez ab, Hülkenberg abgeräumt

Der Große Preis von Monaco ist nach wenigen Metern abgebrochen worden. Schuld ist ein Crash, in den auch Nico Hülkenberg verwickelt ist.
Bild: F1 / X
Heftiger Unfall beim Start zum Großen Preis von Monaco: Haas-Pilot Kevin Magnussen schießt auf dem Weg hoch zum Casino Sergio Perez ab. Der Red Bull schlägt erst rechts, dann links hart in die Bande ein und reißt auch Magnussens Teamkollegen Nico Hülkenberg mit ins Aus. Alle Fahrer bleiben unverletzt.
Magnussen droht Sperre
Die Schuldfrage ist aus der Cockpitperspektive von Magnussen schnell geklärt: Der Däne will sich neben Perez in eine eigentlich nicht vorhandene Lücke quetschen, ihm geht dann aber die Straße aus.
Für Magnussen kommt der Crash zum ungünstigsten Zeitpunkt: Noch zwei Strafpunkte und ihm droht ein Rennen Sperre. Heißester Favorit auf das Cockpit ist im Fall eines Magnussen-Aussetzers Testfahrer Oliver Bearman, der bereits in Saudi-Arabien Carlos Sainz im Ferrari ersetzte. Doch der Däne hat Glück: Die Rennleitung entscheidet auf Rennunfall.
Für Sky-Experte Ralf Schumacher ist indes klar: „Perez hat damit nicht gerechnet, denn ein normaler Mensch sieht da keine Lücke.“ Nico Hülkenberg sagt: „Das war blöd zwischen Kevin und Checo, die sich da nicht einig geworden sind. Checo hätte Platz lassen können, gleichzeitig war Kevin ein bisschen zu optimistisch. Bitter für mich, ich war nicht involiert, bin aber trotzdem mit rausgenommen worden. Schade.“
Alpine kollidieren
Weiter hinten sind sich auch die Alpine-Fahrer nicht grün: Pierre Gasly und Esteban Ocon geraten am Tunneleingang aneinander, Ocons blauer Renner hebt sogar ab. „Was sollte das?“, ruft Gasly am Funk.
Glück im Unglück hat Carlos Sainz (Ferrari), der in Kurve eins leicht mit Oscar Piastri (McLaren) auf Rang zwei kollidiert und ein Problem am linken Vorderrad bekommt. Er profitiert vom Startabbruch und darf beim Neustart wieder teilnehmen.
Service-Links
