Max Verstappens Erfolg wird langsam teuer für Red Bull… Nein, diesmal geht es nicht ums Gehalt des Doppelweltmeisters aus Holland. Stattdessen macht der WM-Titel 2022 die Einschreibung bei der FIA zum teuren Spaß.
Zwar müssen auch die anderen Teams die Nenngebühr beim Automobilweltverband berappen. Insgesamt kassiert die FIA dadurch rund 20 Millionen US-Dollar. Doch Red Bull ist Spitzenzahler unter den zehn Mannschaften. Tatsächlich musste noch nie ein Team so viel latzen wie der Rennstall des österreichischen Energy Drink-Herstellers in diesem Jahr.
Hintergrund: 2016 sammelten Nico Rosberg und Lewis Hamilton zwar mehr Punkte als Red Bull 2023 (765 vs. 759). Damals aber waren die Einschreibegebühren in die Formel-1-WM aber noch nicht so hoch.
Red Bull 
759
5.624.949
6.242.636
Ferrari
554
3.420.396
4.038.083
Mercedes
515
3.179.610
3.797.297
Alpine 
173
1.068.102
1.685.789
McLaren
159
981.666
1.599.353
Alfa Romeo
55
339.570
957.257
Aston Martin
55
339.570
957.257
Haas 
37
228.438
846.125
Alpha Tauri 
35
216.090
833.777
Williams 
8
49.392
667.079

Die setzen sich in der aktuellen Saison wie folgt zusammen: Alle Teams müssen eine Grundgebühr in Höhe von 617 687 US-Dollar abdrücken. Allein: Für jeden im Vorjahr errungenen Punkt zahlt der Konstrukteursweltmeister mehr Geld.
Aktuell berechnet die FIA 7 411 Dollar pro Zähler. Heißt: Insgesamt muss Red Bull ein Startgeld von 6 242 636 Millionen Dollar überweisen. Zum Vergleich: 2022 waren es nur knapp vier Millionen US-Dollar. Damals war Mercedes Titelverteidiger bei den Konstrukteuren und musste 5,2 Millionen US-Dollar blechen.
Die Niederlage gegen Red Bull und Ferrari hat so gesehen für die Dauersieger der Jahre 2024 bis 2021 auch etwas Gutes: Mercedes zahlt pro WM-Punkt den „ermäßigten“ Betrag von 6 174 Dollar. In Summe muss das Team mit Sitz in Brackley (GB) 3,8 Millionen Euro Nenngeld aufbringen.
Von Vizeweltmeister Ferrari wurden rund vier Millionen Dollar fällig. Im sechsstelligen Bereich bleiben lediglich die schlechtesten fünf Teams des Vorjahres. Überwiesen werden musste die Summe übrigens schon bis zum 10. Dezember 2022. Sie ist kein Teil der Budgetdeckelung.