Formel-1-Statistik Bahrain
Leclerc bricht Ferrari-Glückssträhne

Charles Leclerc hat diverse Rekorde und Bestmarken beim Bahrain-GP aufgestellt, auch wenn der Sieg am Ende an Lewis Hamilton ging. Die Zahlen und Fakten aus Bahrain.
- Michael Zeitler
- Lewis Hamilton hat zum 74. Mal ein Formel-1-Rennen gewonnen. Besonders beeindruckend: Seit dem Start in die Turboära 2014 gewann der Brite 51 von 102 Rennen – also genau 50%. Das sind genauso viele Siege wie Alain Prost während seiner gesamten Formel-1-Karriere sammelte und nur einer weniger als Sebastian Vettel insgesamt in seiner Vita stehen hat.
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- Es bleibt dabei: Hamilton gewann bisher in jedem seiner Formel-1-Jahre mindestens einen Grand Prix. 13 Jahre in Folge hat er das nun geschafft. Der Rekord liegt bei 15 Jahren von Michael Schumacher (1992-2006).
- Tabellenführer bleibt – der schnellsten Runde in Australien sei Dank – aber Teamkollege Valtteri Bottas. Mit Rang zwei in Bahrain knackte der Finne als zehnter Fahrer in der F1-Geschichte die 1000-Punkte-Marke (1007). Der nächste, der das schaffen könnte, ist Daniel Ricciardo (986 Punkte).
- Charles Leclerc ist als 209. Fahrer unter die besten drei bei einem WM-Rennen gefahren. Es ist aber eine Enttäuschung, weil der Monegasse das Rennen zuvor lange angeführt hatte.

Wieder im Q3: Kimi Räikkönen
- Eigentlich haben Ferrari-Fahrer eine Sieggarantie, wenn sie erstmals im Ferrari von der Pole-Position aus ins Rennen gehen. Felipe Massa gewann nach der Pole in der Türkei 2006, Kimi Räikkönen nach der in Australien 2007, Fernando Alonso in Italien 2010 und Sebastian Vettel in Singapur 2015. Diese Glückssträhne ist nun aber beendet. Leclerc ist der erste Fahrer seit Rubens Barrichello (2000 in Silverstone), der seine erste Ferrari-Pole nicht in einen Rennerfolg verwandeln konnte.
- Kimi Räikkönen ist derzeit als Gesamt-Sechster Best of the Rest. Seit dem Deutschland-GP 2016 schaffte es der Finne in jedem Rennen in den letzten Qualifying-Abschnitt Q3. Damit hat er nur noch acht Rennen, bis er den Rekord von 60 Q3-Einzügen in Folge von Nico Rosberg knacken könnte (2013-2016).
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