Formel 1: Statistik GP Aserbaidschan
Hybrid-Ära erstmals mit drei Siegerteams

Ein verrücktes Rennen wie das in Baku produziert auch zahlreiche verrückte Zahlen. Wir haben alle Statistiken, Fakten und Daten zum Aserbaidschan-GP.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
- Daniel Ricciardo gewann sein fünftes Formel-1-Rennen, das erste seit Malaysia 2016. Er ist außerdem zum vierten Mal in Folge unter die besten Drei gefahren. Ganz anders läuft es für Teamkollege Max Verstappen: Er ist in den letzten sechs Rennen vier Mal ausgefallen!
- Mit dem Sieg von Daniel Ricciardo haben australische Fahrer jetzt 40 WM-Rennen für sich entschieden. Kurios: Ausgerechnet beim Österreich-GP könnte Australien damit Österreich einholen – auch wenn die Chancen dafür natürlich sehr gering sind. Die 40 Siege Australiens verteilen sich wie folgt: Jack Brabham (14), Alan Jones (12), Mark Webber (9) und Daniel Ricciardo (5).
- Wann immer Ricciardo gewinnt – er steht in der Startaufstellung dabei außerhalb der Top 3. In Baku startete er nach einem selbst verschuldeten Crash im Qualifying nur von Rang zehn. Zuletzt hat Fernando Alonso 2012 in Spanien von einer schlechteren Ausgangsposition (P11) gewonnen. Der letzte Sieg von Startplatz zehn liegt noch weiter zurück: Kimi Räikkönen 2004 in Belgien.
- Erstmals in der Geschichte der Hybrid-Ära (seit 2014) hat Mercedes mehr als drei Rennen in einer Saison verloren – und haben mehr als zwei Teams gewonnen.
- Valtteri Bottas und Lance Stroll komplettierten das achtjüngste Podium der Formel-1-Geschichte. Im Schnitt sind sie 24 Jahre und 300 Tage alt. Am jüngsten waren die Teilnehmer bei Sebastian Vettels Premierensieg 2008 in Monza: Er, Robert Kubica und Heikki Kovalainen brachten es auf ein Durchschnittsalter von 23 Jahre und 350 Tage.

Lance Stroll ist der erste Kanadier auf dem Podest seit Jacques Villeneuve 2001
Stroll: Mit Geheimtest aufs Podium
- In Baku kamen neun verschiedene Teams in die Punkte. Dank Fernando Alonsos neunten Platz hat jetzt auch McLaren WM-Zähler auf dem Konto. Damit haben alle Mannschaften es mindestens einmal in die Top-10 geschafft.
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