Formel 1 steht vor Verkauf
Amis zahlen 8,5 Milliarden Dollar

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Die Formel 1 bekommt bald einen neuen Besitzer: 8,5 Milliarden Dollar soll ein amerikanisches Unternehmen für die Übernahme zu zahlen bereit sein.
Bild: Picture-Alliance
Nach endlosen Spekulationen steht die Formel 1 einem Bericht von 'auto, motor und sport' zufolge unmittelbar vor dem Verkauf: Für 8,5 Milliarden Dollar will das amerikanische Medien- und Unterhaltungsunternehmen Liberty Media die Königsklasse des Motorsports übernehmen. AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr dasselbe letzte Woche in Spa. Aber auch, dass F1-Boss Bernie Ecclestone weiterhin dafür kämpft, dass die Anteile an die Scheichs aus Katar gehen. Dann würde er nach ABMS-Informationen anders als bei Liberty Media an der Macht bleiben.

F1-Chef Bernie Ecclestone könnte bald in Rente gehen
Insider bezweifeln deshalb, dass der Verkauf wirklich schon über die Bühne gegangen ist. Für die Zweifel spricht eine Klage von Force India und Sauber bei der EU-Wettbewerbskommission gegen Ecclestones Formel-1-Management und unklare Machtverhältnisse zwischen FOM und FIA.

Das Produkt Formel 1 zieht auch weiter die Massen an
Besitzer des wahrscheinlichen Käufers Liberty Media ist der Multi-Milliardär John Malone. Der mittlerweile 75-Jährige gründete das Unternehmen vor 25 Jahren. Ecclestones Ära in der Formel 1 könnte sich mit dem Verkauf mittelfristig dem Ende neigen. Ob die Serie nach seiner Zeit weiter von einer Person oder einem Gremium geführt wird, ist offen. Der designierte neue Besitzer will Medienberichten zufolge in einem zweiten Schritt die Formel 1 in New York an der Börse platzieren. (bg/dpa)
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