Formel 1: Bilder - Monaco GP 2019

Formel 1: Technik für Monaco

Die Technik-Tricks für Monte Carlo

Monaco verlangt von den Teams besondere Konfigurationen für hohe Downforce. Mercedes und Red Bull mit speziellen Heckflügeln - die Bilder hier:
Der enge und verwinkelte Stadtkurs von Monte Carlo stellt nicht nur die Fahrer vor eine große Herausforderung, auch die Ingenieure sind Jahr für Jahr beim Klassiker besonders gefordert. Durch die spezielle Kurscharakteristik ist in Monaco extrem viel Anpressdruck gefragt.
Während die Teams früher die Flügel einfach nur extrem steil stellten, rücken sie im heutigen Zeitalter des Wettrüstens Woche für Woche mit komplett neuen Teilen an - solche Monaco-spezifischen Umbauten waren auch am Mittwoch in der Boxengasse zu sehen. Vor allem die drei Top-Teams haben für den Klassiker in den Häuserschluchten ordentlich umgerüstet.

Auch Mercedes hat speziellen Heckflügel im Gepäck

Mercedes präsentierte auf der Jagd nach einem höheren Downforce-Level ein kleines Zusatz-Profil im Bereich des oberen hinteren Querlenkers. Allgemein ist die Heckflügel-Variante voll auf Abtrieb ausgerichtet. 
Für die freien Trainings am Donnerstag haben die Silberpfeile zudem viele Sensoren am Unterboden vor den Hinterrädern angebracht, um dort die Luftströmung zu messen und weitere Daten zum Fahrverhalten in den langsamen Kurven zu sammeln - die Disziplin, in der Mercedes die Konkurrenz derzeit besonders überragt.
Bei Hauptkonkurrent Ferrari hielt man sich am ersten Monaco-Tag noch bewusst bedeckt in der Boxengasse. Lediglich eine angepasste Rückspiegel-Variante und leicht modifizierte obere Flaps am Frontflügel stellte die Scuderia ins "Schaufenster".
Deutlich offensiver zeigte sich indes Red Bull. Die Vorjahressieger haben für Monaco ihr sonst übliches Loch in der Nase des RB15 geschlossen, weil die zusätzliche Luft, die dadurch in Richtung des F-Ducts geleitet wird, in Monaco keinen großen Vorteil bringen würde. Die geschlossene Nase könnte entsprechend, sofern sie sich bewährt, auch beim nächsten Rennen in Kanada zum Einsatz kommen.
Auch am Heckflügel hat Red Bull rumgebastelt und bis dato vorhandene, kleine, vertikale Schlitze verschwinden lassen. Die Monaco-spezifische Endplatte soll ähnlich wie beim Mercedes deutlich mehr Downforce generieren, wird aber wohl nur im Fürstentum zum Einsatz kommen.
Die besten Bilder von den Updates und Technik-Neuerungen bei den Teams am Mittwoch in der Monaco-Boxengasse sehen Sie in unserer großen Bildergalerie - jetzt gleich durchklicken:

Formel 1: Bilder - Monaco GP 2019

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Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Paolo Filisetti

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