Formel-1-Testfahrten 2009
Glock wieder vorn

–
Timo Glock fuhr am dritten Formel-1-Testtag in Jerez erneut die Tagesbestzeit. Vor Felipe Massa und Fernando Alonso dominierte der Toyota-Pilot wie schon am Vortag das Geschehen.
Schade, dass es bei den Wintertestfahrten der Formel 1 nur um die "Goldene Ananas" geht: Nach der Bestzeit von Sebastian Vettel (Red-Bull-Renault/1:19.055 Minuten) am Sonntag (1. März) lieferte Timo Glock (142 Runden) am Dienstag (3. März 2009) seine zweite Bestzeit in Folge ab. Der Toyota-Pilot unterstrich die positiven Leistungen seines Teams mit einer Marke von 1:19.814 Minuten. Glock war damit um 0,424 Sekunden schneller als Felipe Massa (135 Runden) im Ferrari und fing gemeinsam mit dem Brasilianer in der letzten Stunde der bis 17:00 Uhr dauernden Session noch den bis dahin führenden Renault-Superstar Fernando Alonso (3./+ 0,482/152 Runden) ab. Neben der Zeitenjagd beschäftigte sich die Toyota-Crew mit intensiven Boxenstoppübungen, genau wie auch Ferrari und Red Bull.
Felipe Massa – erst im Kies, dann sehr schnell

Mercedes experimentiert mit Flüssigfarbe

Zwar drehte kein anderer Fahrer weniger Runden als der junge Deutsche, dafür schaffte er aber den Sprung in die gleiche Sekunde wie der Tagesbeste. Das konnten Mark Webber (Red-Bull-Renault/+ 1,207/98 Runden), Robert Kubica und Nico Rosberg (Williams-Toyota/+ 1,598/125 Runden) auf den Positionen sechs bis acht nicht von sich behaupten. Allerdings muss angemerkt werden, dass Glock, Massa, Kovalainen, Sutil und Rosberg ihre Bestzeiten gegen Ende der Trainings-Session aufstellten, als der Grip am höchsten war. Das wertet die Leistungen von Alonso, Webber und Kubica in Relation ein wenig auf.
Service-Links