Mit Rang zwei hat Sergio Pérez zuletzt beim Türkei-GP das beste Resultat seiner Karriere geholt (wie in Malaysia und Italien 2012). Trotzdem bangt er um seine Zukunft. Seine einzige Möglichkeit für 2021: das zweite Red Bull-Cockpit neben Max Verstappen.
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Allein: Noch ist keine Entscheidung gefallen. „Es liegt auch nicht in meinen Händen“, erklärt Pérez. „Ich habe nur eine Option. Wenn die nicht klappt, werde ich mir ein Jahr Auszeit nehmen. Dann schauen wir mal, ob ich das Racing vermisse. Ich kann mir auch vorstellen, andere Dinge in meinem Leben zu machen. Sollte es mit der Formel 1 nicht klappen, sehe ich mich nächstes Jahr auch nirgendwo anders fahren.“
Racing Point
Pérez setzt alles auf eine Karte
Damit ist ein Wechsel in die IndyCar zum Beispiel ausgeschlossen. Dort wurde er in der USA mit den freien Cockpits etwa bei Dale Coyne in Verbindung gebracht.
Gegner im Kampf um das zweite Cockpit bei Red Bull sind Nico Hülkenberg und Alex Albon. Albon über den Stand der Dinge: „Es gibt nichts Neues. Ich fokussiere mich auf die letzten drei Rennen. Ich habe einen Plan B, aber ich will, dass Plan A funktioniert – und das ist im Team zu bleiben.“
Bei anderen Fahrern ist es schon klar, dass sie 2021 zwischen Stuhl und Bank fallen. Die beiden Haas-Fahrer Romain Grosjean und Kevin Magnussen zum Beispiel. Magnussen wird mit einem Cockpit bei Ganassi in der amerikanischen IMSA-Meisterschaft in Verbindung gebracht. Bestätigen wollte er das nicht: „Ich hoffe, dass ich sehr bald etwas dazu sagen kann.“
Auch Grosjean verabschiedet sich von der Formel 1. „Sag niemals nie. Aber ich will wieder um Podien und Siege fahren. Dieses Gefühl habe ich wirklich vermisst“, erläutert der Franzose.
Dasselbe Schicksal teilt auch Daniil Kvyat. Er sagt: „Die Chancen, dass ich nächstes Jahr in der Formel 1 sein werde, sind wirklich klein. Aber man muss am Ball bleiben. Ich habe bewiesen, dass man zurückkehren kann.“
Der Transfermarkt der Formel 1 bleibt also noch spannend...

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Formel 1: Unfälle 2020
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Formel 1: Unfälle 2020

Von

Michael Zeitler