Formel 1: USA GP 2016 - Qualifying
Hamilton schlägt gegen Rosberg zurück

Lewis Hamilton startet vor Nico Rosberg von der Pole-Position aus in den USA GP in Austin. Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo erster Verfolger am Sonntag.
Bild: Picture-Alliance / Getty Images
- Frederik Hackbarth
Nico Rosberg hat den Pole-Hattrick beim Grand Prix der USA verpasst und sich im Qualifying am Samstag Austin-Spezialist Lewis Hamilton geschlagen geben müssen. Mit einer Rundenzeit von 1:34,999 Minuten und zwei Zehnteln Vorsprung auf Rosberg sicherte sich Hamilton erstmals den besten Startplatz auf dem Circuit of the Americas.
Alle Ergebnisse hier im Überblick: Das Qualifying in Austin

Die Top-3 am Samstag: Rosberg, Hamilton, Ricciardo
Im zweiten Versuch steigerte sich der WM-Spitzenreiter zwar, am Ende aber schlug Hamilton abermals zurück und fuhr die 58. Pole-Position seiner Karriere raus. Rosberg erklärte indes: "Ich habe mich heute im ersten Sektor nicht so wohlgefült, da war Lewis schneller. Trotzdem hatte ich eine gute Runde." Von Platz zwei aus habe er im Rennen "noch alle Chancen. Wir haben dieses Jahr schon öfter gesehen, dass das Qualifying nicht so wichtig ist", meinte Rosberg.

Ecclestone will Rosberg nicht als Weltmeister haben
Als erster Mercedes-Verfolger könnte am Sonntag Daniel Ricciardo Ecclestone einen Gefallen tun und die Spannung im WM-Kampf zurückbringen. Der Australier startet als Dritter hinter Rosberg, hat aber anders als die beiden Silberpfeile die superweichen Reifen aufgezogen. "Mit denen war ich im Longrun zufriedener. Ich hoffe ich komme damit gut von der Linie und kann die Jungs vorne dann gleich ärgern", so Ricciardo.

Ricciardo will die Silberpfeile am Sonntag jagen
Ricciardo gab zu: "Richtig nah dran waren wir heute nicht an Mercedes. Es wird also schwierig. Ich versuche morgen aber alles, um zu gewinnen. Außerdem haben wir nach hinten einen guten Puffer auf Ferrari." Die Scuderia konnte die Zeiten der beiden Top-Teams am Samstag nicht mitgehen. Kimi Räikkönen wurde Fünfter, Sebastian Vettel Sechster - mit bereits 1,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze.
Ferrari im Hintertreffen: Vettel gibt den Gute-Laune-Bär
Zufriedener dürfte Nico Hülkenberg sein. Der Deutsche schaffte es im Force India direkt hinter Vettel auf Platz sieben. Für Manor-Rookie Pascal Wehrlein war hingegen bereits früh Schluss. Der Worndorfer schied schon in Q1 aus, fährt als 20. aber immerhin vor seinem französischen Teamkollegen Esteban Ocon los.
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