Formel 1: Verpokert sich Alonso?
McLaren-Honda oder ein Jahr Pause

Fernando Alonso sieht sich immer noch als Königsfigur auf dem Transfermarkt. Der Spanier deutet sogar einen Verbleib bei Ferrari als Vettel-Teamkollege an.
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- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Fernando Alonso zelebriert seine Presserunden derzeit als große Ferrari-Abschiedsshow. Dabei legt er weiter Störfeuer. „Für mich ändert Sebastian Vettels Abschied bei Red Bull nichts. Ich selbst treffe die Entscheidung, wo ich nächstes Jahr fahre. Ich kann hingehen, wo ich will.“ Selbst einen Verbleib bei Ferrari schließt der Spanier nicht aus. „Als Vettel-Teamkollege?“, lautet die Reporterfrage. Alonso dementiert nicht: „Warum nicht?“ Der Ex-Weltmeister weiß genau: So kann er Ferrari zum Abschluss noch einmal ärgern. Denn eigentlich sollte der Vettel-Wechsel noch ein Geheimnis bleiben. Zunächst wollte man sich offiziell von Alonso trennen. Das gehöre sich so, heißt es bei Ferrari. Mit seiner Antwort aber bestätigt Alonso, dass der Heppenheimer im nächsten Jahr bei Ferrari fährt. Der Noch-Ferrari-Star weiter: „Wenn uns die Zukunft eines Tages zusammenführen sollte, wäre es ein schöner Test. Es ist jedenfalls noch nichts vorbei.“
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Puzzle noch nicht bei 100 Prozent
Hat sich Alonso jetzt sogar verpokert? Seine Machtposition ist schwächer, als er es selbst zugeben will. „Sagen wir es so“, protzt er: „Ich habe eine sehr spezielle Stellung, resultierend aus vielen Jahren Erfolg und Respekt, den ich mir auf der Strecke erarbeitet habe. Ich allein entscheide wo es hingeht, was ich mache und wann ich das tue. Die Dinge, die jetzt um mich herum passieren, sind eine Konsequenz meiner vorherigen Überlegungen und Taten.“ Der Spanier weiter: „Ich habe einen klaren Plan, weiß was ich will. Alles läuft in die richtige Richtung. Aber im Moment ist das Puzzle noch nicht bei 100 Prozent.“
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