Formel 1: Verschwörungstheorien um Red Bull
Vettel nach Ferrari-Wechsel benachteiligt?

Hat Red Bull in Japan versucht Sebastian Vettel mit einem späten Stopp hinter Daniel Ricciardo zu schleusen? Helmut Marko wehrt sich gegen die Kritik.
Bild: Getty Images
- Frederik Hackbarth
- Bianca Garloff
Stehen Sebastian Vettel nach der Bekanntgabe seiner Trennung von Red Bull zum Jahresende etwa vier ungemütliche Abschiedsrennen von seinem alten Team ins Haus? Verschwörugstheoretiker glauben: Ja! Und sehen sich durch die Vorkommnisse beim Japan GP bereits bestätigt. Red Bull soll Vettel dort nämlich mit Absicht zum letzten Stopp geholt haben, um ihn hinter Teamkollege Daniel Ricciardo zu bringen. Der Australier hat theoretisch noch WM-Chancen und im Vergleich zu Vettel die besseren Karten, um das Mercedes-Duo Hamilton/Rosberg abzufangen. Gab es also eine Bevorzugung? Und war diese womöglich auch durch Vettels bevorstehenden Wechsel zu Ferrari motiviert?
Mehr dazu hier: Fix! Vettel verlässt Red Bull und wechselt 2015 zu Ferrari
Marko wehrt sich gegen Vorwürfe

Sebastian Vettel (l.) und Helmut Marko (r.) arbeiten schon seit vielen Jahren bei Red Bull zusammen
Vettels Blog vom Japan GP in Suzuka: In Gedanken bei Jules
Mercedes noch in anderer Liga
„Er braucht eine neue Herausforderung, ein neues Abenteuer. Das respektieren wir und wünschen ihm alles Gute.“ Der Deutsche selbst war mit seinem Rennen, Platz drei und dem zweiten Podestplatz in Folge - nach Rang zwei vor zwei Wochen in Singapur – zufrieden. „Wir hatten einen guten Speed und eine gute Pace. Ein schneller Boxenstopp hat uns dann am Anfang vorgespült“, so Vettel. „In kleinen Schritten konnten wir sogar Zeit auf die Spitze gutmachen, aber die beiden vorne waren am Ende doch in einer anderen Liga.“
Eine neue Herausforderung: Vettel nach Red-Bull-Aus im Interview
Glück mit dem Safety Car

Am Ende reichte es für Vettel (r.) doch noch zum Besuch auf dem Podium mit den Mercedes-Doppelsiegern (l.)
Die Stimmen zum Vettel-Abgang hier: Vettel verlässt Red Bull!
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