Formel 1: Verstappen rehabilitiert sich
Freude über Flaggen-Fauxpas

Max Verstappen holt in Kanada Platz drei und die schnellste Rennrunde - für diese muss sich der Holländer jedoch bei Model Winnie Harlow bedanken.
- Frederik Hackbarth
Das Gelächter ist groß bei Max Verstappen, als er nach dem Rennen erfährt, warum er und nicht Teamkollege Daniel Ricciardo die schnellste Runde im Kanada GP zugesprochen bekommt: Model Winnie Harlow winkt nach einem von der Rennleitung verschuldeten Missverständnis das Rennen zu früh ab, Ricciardos schnellste Rundenzeit am Schluss fliegt deshalb nachträglich wieder aus der Wertung.

Das Harlow-Malheur änderte die schnellste Rennrunde
Die Laune des Holländers ist gut nach Platz drei. „Max hatte ein komplett sauberes Wochenende, war schnell und hat ausgezeichnet seine Reifen geschont. Das war eine Performance, die sehr wichtig für sein Selbstbewusstsein war und hoffentlich der Anfang von einer starken Serie für ihn“, lobt Teamchef Christian Horner.
Auch wenn Verstappen im Vorfeld des Grand Prix abstreitet, seine Fahrweise nach der Kritik der letzten Wochen zu ändern, zeigt sich am Start: Gegen Valtteri Bottas steckt Verstappen diesmal weise zurück. Unüblich für den Holländer, doch am Ende wird er mit dem Podium belohnt.

Gegen Bottas ließ Verstappen ungewohnt Milde walten
Nicht nur seine Form hat Verstappen in Montreal wiedergefunden - nach dem Knallhart-Auftritt in der Pressekonferenz am Donnerstag (ABMS berichtete), endlich auch wieder einen Hauch von Selbstironie. „Am Abend vor dem Rennen war ich mit meinen Mechanikern in der Stadt essen“, grinst Verstappen. Der Grund: „Es ist mir wichtig, eine gute Beziehung zu ihnen zu haben. Vor allem, da sie an meinem Auto dieses Jahr ja schon ganz schön viel reparieren mussten...“
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