Formel 1: Verstappen und Co. bestraft
Motor-Strafen für alle Honda-Fahrer

Honda rüstet sich beim Russland GP für das Heimspiel zwei Wochen später in Suzuka und bringt neue Motor-Komponenten: Strafen für die Fahrer.
- Frederik Hackbarth
Für Honda ist das Heimspiel beim übernächsten Rennen in Suzuka das wichtigste der Saison. Das bekommen die vier Honda-Piloten von Red Bull und Toro Rosso aber schon dieses Wochenende zu spüren: Denn die Japaner rüsten alle vier Autos mit einem neuen Verbrennungsmotor aus. Zur Strafe müssen Max Verstappen, Alex Albon und Pierre Gasly jeweils eine Strafversetzung von fünf Plätzen in der Startaufstellung in Kauf nehmen.
Besonders bitter läuft es für Daniil Kvyat: Ausgerechnet bei seinem persönlichen Heimspiel in Sotschi muss der Russe von hinten starten, weil das Team sämtliche Komponenten an seinem Aggregat austauscht.
Erst beim Belgien-GP nach der Sommerpause hatte Honda seine vierte Motor-Ausbaustufe eingeführt – eine mehr als die Konkurrenz, da die Japaner im Zuge ihrer Aufholjagd an der Motorenfront eine aggressivere Entwicklungsstrategie verfolgen. Durch das Einführen der neuen Komponenten versprechen sich die Honda-Techniker nun, die Saison anschließend ohne weitere Strafen zu beenden.
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