Formel 1: Die besten Bilder vom Österreich Grand Prix in Spielberg

Formel 1: Verstappen vs. Leclerc

VIDEO: Dieses Duell gab's schon im Kart

Max Verstappen und Charles Leclerc sorgen für eine Mega-Show beim Österreich GP der Formel 1. Dabei pflegen beide schon lange eine Rivalität.
Das Duell zwischen Max Verstappen und Charles Leclerc war das heißeste der ganzen Saison. Die Stimmung in der Sieger-Pressekonferenz dagegen gefühlte zehn Grad unter null. Verstappen und Leclerc würdigten sich keines Blickes. Schon zuvor herrschte Eiszeit im Raum vor der Podiumszeremonie. Und als es nach der Österreich-Hymne an die Champagner-Dusche ging, verzog sich der Monegasse hinters Podest.
Experte Alex Wurz frohlockte im ORF: „Geil, das geht jetzt die nächsten zehn Jahre so!“  Kurios: Der Holländer und der Monegasse duellieren sich bereits seit Kartzeiten. Ein Video zeigt, wie Verstappen sich einst über ein unfaires Manöver von Leclerc aufregte. Damals blieb der kleine Charles erstaunlich cool. Das Video gibt's hier:
Auch an diesem Sonntag am Red Bull-Ring hatte es der Zweikampf in sich. Mehrere Runden lang kämpften beide Rad an Rad. Einmal machte Leclerc brutal die Tür zu, einmal konnte er wieder kontern. Beim dritten Angriff wollte Verstappen keine Gefangenen mehr machen und drängte Leclerc in der zweiten Kurve nach außen von der Strecke. Dabei berührten sich die beiden Vorderreifen der zwei Rivalen sogar.
Verstappen sieht den Fehler nicht bei sich: „Beim zweiten Manöver bin ich tiefer in die Kurve eingetaucht. Es gab dann einen kleinen Kontakt. Von meiner Seite aus ist das Racing. Hartes Racing ist besser, als wenn wir nur hintereinander herfahren.“

Leclerc und Verstappen lieferten sich ein heißes Duell

Leclerc mit versteinerter Miene: „Ich habe in der zweiten Runde genauso reagiert wie in der ersten. Der Unterschied war, dass es einen Kontakt gab. Ich weiß nicht, ob Max das Auto verloren hat. Ich hätte jedenfalls nichts tun können.“ Der Ferrari-Pilot attackiert Verstappen, auch wenn er dabei ruhig bleibt. „Ich denke nicht, dass das zweite Manöver richtig vollzogen war. Das Ergebnis am Ende des Rennens wäre trotzdem dasselbe gewesen. Max war zu schnell für uns heute.“
Dabei ging es gar nicht so gut los für den Niederländer: „Am Start bin ich ins Anti-Stall-Programm gekommen, die Kupplung war zu aggressiv eingestellt“, verrät Verstappen. „Nach dem Boxenstopp habe ich Auto um Auto überholt, das Auto erwachte dann richtig zum Leben. Als ich an Valtteri vorbei war, wusste ich, dass ich um den Sieg kämpfen kann.“
Der Red Bull-Star schickt dann noch einen Gruß an den Motorpartner. „Danke auch an Honda. Sie hatten in der Vergangenheit keine einfache Zeit, haben den Sieg verdient.“
Leclerc muss den Tag dagegen erst mal verdauen. „Die Pole war positiv, im Rennen hat uns noch ein bisschen gefehlt. Auf dem zweiten Satz hatten wir starken Reifenverschleiß, daran müssen wir arbeiten.“
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Fotos: Picture-Alliance / F1 TV

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