Formel 1: Vettel am Boden zerstört
Glock: „Das tut Seb weh“

Sebastian Vettel vertagt die WM-Entscheidung bis Mexiko. Nach einem Dreher in der Startrunde und nur Platz vier in Austin ist die Laune trotzdem im Keller.
So hat man Sebastian Vettel noch nie erlebt...
Nächstes Rennen, nächster Dreher. Im Duell gegen Daniel Ricciardo verliert Vettel seinen Ferrari gleich in der ersten Runde. Die Siegchancen sind futsch, so langsam aber auch der Glaube des Ferrari-Stars an sich selbst. Grund: Es war der dritte Dreher in fünf Rennen. Erst kreiselt Vettel in Monza im Zweikampf mit Lewis Hamilton, in Japan gerät er gegen Max Verstappen ins Schleudern, jetzt gegen Ricciardo.
Im RTL-Interview wirkt der Heppenheimer niedergeschlagen wie selten zuvor. Vettel schulterzuckend: „Ich weiß auch nicht. Wenn es läuft, dann läuft's. Das ist das dritte Mal, dass ich mich im Duell drehe. Wir waren Seite an Seite, die Kurve wurde enger und ich kam nicht mehr raus. So etwas muss nicht sein. Vor allem, weil wir heute mehr Kapital aus den Schwächen der Mercedes hätten schlagen können.“

Falschrum: Vettel dreht sich im Duell mit Ricciardo
RTL-Experte Timo Glock ist mit Vettel befreundet, kennt den Hessen gut. Auch er stellt fest: „Das tut weh, das sieht man ihm an. Ich fühle da mit, kenne ihn und habe ihn selten so gesehen.“
Glocks Rat an seinen Kumpel: „Er muss für sich ein Reset finden und neu anfangen. Dass Ferrari wieder mit Mercedes auf Augenhöhe ist, muss ihm Auftrieb geben.“ Für Glock steht auch fest: „Die kleinen Fehler müssen aufhören.“ Was der DTM-Pilot meint, sind auch solche wie die Strafversetzung wegen einer ignorierten roten Flagge im Freitagstraining von Austin. Glock: „Dadurch erst ist er mal wieder in die Situation gekommen, sich vorkämpfen zu müssen. Da sieht man mal, welch große Folgen auch so kleine Ausrutscher haben können.“
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