Formel 1: Die besten Bilder aus Silverstone 2019

Formel 1: Vettel bleibt fokussiert

"Keine Zeit, an die WM zu denken"

Sebastian Vettel jagt in Silverstone weiter seinen ersten Saisonsieg. Trotz bohrender Fragen der Presse bleibt der deutsche Ferrari-Star positiv.
Manchmal ist auch ein junger Multimillionär wie Sebastian Vettel (32) nicht zu beneiden. Auch wenn es eher ein Luxusproblem scheint, mit dem sich Vettel seit Wochen an jeder Rennstrecke konfrontiert sieht. Alle zwei Wochen versucht er geduldig und gutgelaunt die Fragen in seiner Presserunde zu beantworten, die seit Wochen immer die gleichen sind...
"Woran liegt es, dass Ferrari in dieser Saison noch nicht gewonnen hat?" "Was sind die Stärken des Autos und wo liegen die Schwächen?" "Glaubt er noch an die WM?" "War es richtig, Max Verstappen nicht bestraft zu haben, obwohl sein Ferrari-Team davon einen möglichen Sieg verpasste?"
Richtig neu sind dabei eher andere Sachen beim Deutschen. Erregte in Frankreich noch sein erstmals getragener Ehering die Aufmerksamkeit, war es in Silverstone sein neues Teamhemd.
Hintergrund: Durch die missglückte Promotion-Aktion "Mission Winnow" von Hauptsponsor Philip Morris, die in einigen Ländern wegen verbotener Zigarettenwerbung ausgesetzt wurde, mussten die Shirts immer wieder abgeklebt werden. Das ist jetzt durch die neuen Puma-Hemden nicht mehr nötig.

Vettel muss sich sehr oft die gleichen Fragen anhören

Viel wichtiger aber: Glaubt er noch an die WM? Vettel: "Ich habe keine Zeit, mich damit zu beschäftigen, weil ich im Moment einiges zu tun habe. Ich denke im Moment nur von Rennen zu Rennen. Aber klar ist: Wenn wir die Wende noch schaffen wollen, müssen wir konstant gut sein und dürfen keine Schwachstellen haben."
War es richtig, Max Verstappen nicht bestraft zu haben, obwohl sein Ferrari-Team dadurch einen möglichen Sieg verpasste? Vettel: "Ja, weil es eine Entscheidung für den Sport war. Wir sind schließlich nicht im Kindergarten hier."
Bei einer Frage indes blühte der Deutsche richtig auf. Ob er sich freue, dass der Vertrag mit Silverstone um fünf Jahre verlängert wurde. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen, von einem Lächeln begleitet: "Ja, weil Silverstone Tradition ist. Es ist das Zuhause des britischen Motorsports. Es ist einer der beste Strecken im Kalender und es ist immer ausverkauft. Ich bin viel lieber hier als an einigen anderen merkwürdigen Plätzen, wo wir sonst vielleicht gefahren wären." 
Da war er wieder, der Formel-1-Romantiker, der mit Leib und Seele dazu steht.
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Autor: Ralf Bach

Fotos: Picture-Alliance

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