Formel 1: Vettel bleibt gelassen
„Ich stresse mich nicht“

Ferraris Start in Suzuka geht zumindest zeitenmäßig in die Hose. Sebastian Vettel will sich davon aber nicht verrückt machen lassen.
- Frederik Hackbarth
Sebastian Vettel redet nicht lange um den heißen Brei herum. „Ohne Frage, eine knappe Sekunde ist ein großer Abstand. Mit Sicherheit ist es nicht gut, wenn man dann doch so viel Zeit verliert“, sagt der Deutsche nach dem Freitagstraining in Suzuka. 0,994 Sekunden respektive 0,833 Sekunden liegt Vettel in den beiden Auftaktsessions zum Japan GP hinter WM-Rivale Lewis Hamilton.

Am Limit: Vettel am Freitag im Suzuka-Training
Schwierigkeiten machen Ferrari wie schon in Russland die Reifen. „Wir sind heute noch ein bisschen zu viel gerutscht“, sagt Vettel. Nur am Gummi liegt es aber nicht - der Heppenheimer hat weitere Problemherde lokalisiert. „Im direkten Vergleich zu Mercedes verlieren wir Zeit auf der Geraden. Aber ehrlich gesagt, bei dem großen Abstand, verlieren wir überall: geradeaus, in den langsamen Ecken, im letzten Sektor. Es ist ziemlich gleichwertig verteilt und gibt nicht eine Kurve, die da heraussticht.“

Welche Quali-Platzierung spuckt das Glücksrad aus?
Die Grundlage dafür ist nach Meinung des Heppenheimers da: „Die Balance des Autos heute war okay. Am Ende haben wir noch was gefunden, dass uns ein besseres Gefühl mit dem Auto gegeben hat.“ Angesichts des Rückstands ist Vettel aber auch klar: „Wir müssen uns noch deutlich steigern, wenn wir morgen dagegenhalten wollen. Wenn wir die Pole nicht holen können, müssen wir zumindest so nah wie möglich dran sein, um Druck auszuüben.“
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