Formel 1: Vettel bleibt zuversichtlich
„Mehr aufgeholt als alle anderen“

Der Druck auf Ferrari wächst, noch immer jagt die Scuderia dem ersten Saisonsieg 2016 hinterher. Sebastian Vettel sieht sein Team dennoch im Aufwind.
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- Frederik Hackbarth
Unter der Woche erneuerte der Italiener daher seine Forderung nach schneller Verbesserung, räumte aber auch ein, dass der Ferrari SF16-H ein „wirklich schwieriges Auto“ sei. „Es ist auf der Basis komplett neuer Konzepte entstanden und wir versuchen, das Fahrzeug zu zähmen, um zu begreifen, was es benötigt“, erklärte Marchionne.

Sebastian Vettel am Donnerstag in Österreich
Doch der Ferrari-Star betont auch: „Das Ganze ist jetzt keine große Neuigkeit. Wir wollen das beste Auto haben und wir wollen den besten Motor haben. Beides haben wir noch nicht. Aber beim Prozess, die Lücke zu schließen, haben wir massive Fortschritte gemacht - mehr als alle anderen.“
In Spielberg soll die Aufholjagd weitergehen. Nach Österreich brachte Ferrari einen erneut modifizierten Verbrennungsmotor, für den die Scuderia einen Token opferte. Trotzdem wird ein Sieg schwer - wegen eines Getriebewechsels muss er Vettel in der Startaufstellung fünf Plätze zurück.
Der Deutsche gibt aber noch nicht auf: „Ich bin zuversichtlich, dass wir hier allgemein näher dran sind als in Baku - und mindestens so konkurrenzfähig wie in Montreal“, ordnet er vorab die Erwartungshaltung ein.
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