Formel 1: Vettel erklärt Ferrari-Strategie
„Reifen hätten nicht gehalten“

Sebastian Vettel muss in Barcelona einmal mehr stoppen als die restliche Spitzengruppe und wird nur Vierter. Der Deutsche erklärt Ferraris Probleme.
- Frederik Hackbarth
Der zweite Stopp war einer zu viel! Runde 42 beim Spanien GP in Barcelona: Sebastian Vettel kommt unter virtuellem Safety-Car, ausgelöst durch Esteban Ocon, ein zweites Mal zum Reifenwechsel. Pokert die Scuderia, weil wegen des VSC auch die Konkurrenz auf der Strecke Zeit verliert? Schnell wird klar: Vettels Stopp dauert nicht nur zu lange, auch die Gegner fahren einfach weiter - und der Deutsche fällt von P2 auf Rang vier zurück.

Vettel kommt hinter Verstappen raus: Nur Platz vier
Ein möglicher Grund dafür sind die von Pirelli für Barcelona vorgenommenen Änderungen an den Pneus. „Es ist hart zu sagen, wie es ohne die Änderung ausgesehen hätte. Aber ich denke, sie hat uns ein bisschen mehr getroffen als andere“, sagt Vettel. Der Ferrari-Star betont aber auch: „Die Reifen sind für alle gleich. Wir müssen jetzt nur einfach verstehen, was wir mit ihnen zu machen haben, denn sie kommen in Paul Ricard und in Silverstone nochmal.“
Warum der Ferrari die Reifen so viel mehr beansprucht als die Konkurrenz, „weiß ich noch nicht“, sagt Vettel. Dass der Abstand zu Mercedes am Sonntag auf einmal so groß ist, macht er an mehreren Dingen fest: „Wir hatten hier Updates, aber vielleicht haben ihre mehr gebracht als unsere“, so der Heppenheimer, der weitere Schlüsselfaktoren aufzählt: „Erstens: Wir waren nicht schnell genug. Zweitens: Wir hatten die Reifen-Probleme. Drittens: Es war ein schlechtes Wochenende in Sachen Zuverlässigkeit. Kimi (Räikkönen; d. Red.) hatte gestern ein Motorproblem, hat ihn dann getauscht und ist heute ausgefallen.“

Der Kampf mit Mercedes geht nur bis zur Rennmitte
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